
Witt-Gasetechnik, Witten, erweitert die erfolgreiche Linie der Dichtheitsprüfgeräte. Mit dem neuen „Leak-Master Easy Plus“ erhält nun auch das Leak-Master-Einstiegsmodell eine elektronische Steuerung. Wichtigster Vorteil für den Qualitätsprüfer: Alle QS-Maßnahmen zur Dichtheitsprüfung werden vollständig digital dokumentiert.
Der neue Leckagen-Meister versteht sich auf das schnelle und präzise Aufspüren selbst kleinster Löcher in starren oder flexiblen Verpackungen. Schutzgas- oder auch Vakuumverpackungen können ganz einfach ohne Spurengas auf Dichtheit geprüft werden. Das Prüfprodukt wird in eine mit Wasser gefüllte Kammer gelegt. Deckel zu, der Luftraum über dem Wasserspiegel evakuiert sich, die Verpackung unter Wasser bläht auf. Treten Luftblasen aus, ist sie undicht. Diese Prüfmethode ist besonders unkompliziert und hat den Vorteil, dass die Schwachstelle der Verpackung augenscheinlich erkennbar ist.
Die neue Plus-Version des Leak-Master Easy kann noch mehr: So lassen sich die durchgeführten Dichtheitsprüfungen mit ihr lückenlos elektronisch erfassen, speichern und weiterleiten (Ethernet und SD-Card). Ein zeitintensives Aufzeichnen per Hand entfällt. Der Qualitätsprüfer kann damit jederzeit alle Maßnahmen zur Dichtheitsprüfung belegen, was in Zusammenhang mit der Zertifizierung und in Verhandlungen mit Abnehmern immer größere Bedeutung bekommt.
Die Bedienung erfolgt über einen farbigen Touchscreen. Schnell und einfach lassen sich Produkte, Anwender und auch bestimmte Prüfprogramme anlegen. Nach Anmeldung am Gerät und Auswahl des Prüfprodukts legt der Anwender die Verpackung in die Prüfkammer, schließt den Deckel und startet das Prüfprogramm. Den Rest erledigt die Elektronik des Easy. Ganz automatisch wird das voreingestellte Vakuum erzeugt und über den definierten Zeitraum gehalten. Der Anwender nimmt wir gewohnt eine Sichtprüfung vor und muss nach dem Prüfvorgang am Gerät eingeben, ob die Verpackung dicht war oder nicht.
Der Leak-Master Easy ist das Einstiegsmodell in die Leak-Master-Reihe zur Dichtheitsprüfung von Verpackungen. Neben dem Wasserbad mit oder ohne elektronische Steuerung stehen auch Varianten mit CO2 als Prüfgas zur Auswahl. Die Prüfung erfolgt berührungslos in einer Vakuumkammer durch einen Sensor, der etwaig austretendes CO2-Gas schnell erfasst. Die Inline-Variante „Leak-Master MapMax“ schließlich integriert sich nahtlos in die Verpackungslinie.