Bedford setzt auf hochwertige Spezialitäten und Wachstum im Ausland

Die Wurst- & Schinkenmanufaktur Bedford, Osnabrück, will mit einer klaren Fokussierung auf hochwertige Spezialitäten mit einem großem handwerklichen Anteil ihren Erfolgskurs fortsetzen. Trotz der unverändert schwierigen Lage auf den Rohstoffmärkten hielt das Traditionsunternehmen seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf dem hohen Niveau des Vorjahres (59,7 Mio. Euro).

Saltufo
Saltufo – hochwertige Salamikugeln mit echten Sommertrüffeln, ummantelt von Parmigiano Reggiano – als Beispiel für die Veredelung von Produkten durch ausgefallene Rezeptideen, haben sich zum erfolgreichsten Produkt im Bedford-Sortiment entwickelt. - © Bedford

Der leichte Rückgang beim Absatz auf 6.000 t (-1,5 Prozent) bei gleichem Umsatz ist auf eine zunehmende Verschiebung des Sortiments hin zu Delikatessen im höheren Preissegment zurückzuführen. „Wir verstehen uns als Partner des Fleischerhandwerks und wollen unseren Kunden Produkte bieten, mit denen sie ihr Sortiment um Spezialitäten ergänzen können“, sagt Bert Mutsaers, geschäftsführender Gesellschafter von Bedford. Dabei kommt der Veredelung der Produkte zum Beispiel durch ausgefallene Rezeptideen und der Inszenierung von Spezialitäten eine immer größere Bedeutung zu. Ein gelungenes Beispiel für diese Philosophie ist Saltufo – hochwertige Salamikugeln mit echten Sommertrüffeln, ummantelt von Parmigiano Reggiano, die sich zum erfolgreichsten Produkt im gesamten Sortiment entwickelt haben.

Elementarer Bestandteil der Bedford-Philosophie ist die Ausbildung von qualifiziertem Nachwuchs, mit der auch der Fortbestand des Fleischerhandwerks gesichert werden soll: Von den 21 Azubis, die 2015 bei Bedford beschäftigt sind, lernen neun den Fleischerberuf. Insgesamt beschäftigt Bedford rund 325 Mitarbeiter, rund 100 sind gelernte Fleischer. „Auf diese Weise stellen wir die besondere Qualität unserer Produkte sicher“, so Mutsaers.

Ausblick 2015: Weiterer Ausbau des Auslandsgeschäfts

Bedford vertreibt seine Produkte ausschließlich an den Bedienungstheken von Metzgereien, Feinkostläden und ausgewählten Lebensmitteleinzelhändlern, denn nur hier ist eine fachkundige Beratung durch qualifiziertes Personal gewährleistet. Dabei spielen auch die Auslandsmärkte eine immer wichtigere Rolle: Der Exportanteil stieg im vergangenen Jahr von 13,6 Prozent auf 13,9 Prozent. „Hier sehen wir großes Potenzial und wollen noch weiter wachsen“, sagt Mutsaers. Für das laufende Jahr strebt die Wurst- & Schinkenmanufaktur einen Exportanteil von über 15 Prozent und ein moderates Umsatzwachstum an. Dafür investiert Bedford rund 1,5 Mio. Euro.

www.bedford.de