Vakuumfüller und Vorsatzgeräte

Der Vakuumfüller F200 erfüllt die Anforderungen von Mittelbetrieben und für die industrielle Würstchenproduktion. - © Frey

Mit den F100, F160 und F200 präsentiert Frey, Herbrechtingen, eine neue Vakuumfüllerserie für Mittelbetriebe und die industrielle Würstchenproduktion. Das Förderwerk arbeitet mit 14 Füllkammern und baut einen Fülldruck bis zu 40 bar auf. Mit dem Peek-Cam-System kommt eine neue Materialpaarung zum Einsatz, die den Verschleiß auf ein einziges Teil des Förderwerkes konzentrieren und für eine höhere Standzeit sorgen soll. Das Förderwerk arbeitet laut Hersteller mit hoher Portioniergenauigkeit und die neue Kammergeometrie soll für einen guten Einzug des Füllgutes sorgen. Die Maschinen wurden den Angaben zufolge in allen Bereichen an die neuen Hygieneanforderungen angepasst. Als Resultat dieser konsequenten Konstruktion nennt der Hersteller ein modernes und glattflächiges Design. Die Fülltrichter mit herausnehmbarem Rührarm fassen 100, 160 und 250 l. Die F160 kann mit einem Hydrauliklift für 120 l Normbeschickungswagen geordert werden. Somit ist die Maschine besonders geeignet für Betriebe, die mit einem 120-l-Kutter arbeiten. Die F200 wird über einen angebauten Hydrauliklift für 200-l-Normbeschickungswagen beschickt. Das Abdrehgetriebe ist abnehmbar, um den Anschluss von automatischen Clipmaschinen zu vereinfachen. Zukunftsorientiert ist der Servoantrieb mit Positionierregler.

Der Servoantrieb von Frey zeichnet sich laut Hersteller durch ein hohes Drehmoment und schnelles Ansprechverhalten aus. Durch eine entsprechende Programmierung der Antriebsparameter ist der Füllprozess dynamisch gestaltet. Die Würstchen können laut Hersteller auch bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit darmschonend abgedreht werden. Dabei hat Frey bei diesem Antrieb viel Wert auf Laufruhe und geringe Geräuschentwicklung gelegt. Die Antriebseinheit arbeitet den Angaben zufolge wartungsfrei und entwickelt nur wenig Abwärme. Die Förderleistungen betragen bei der F100/F160 3.600 kg/h und bei der F200 bis zu 4.800 kg/h. Die Portioniergeschwindigkeit beträgt maximal 850 Portionen je Minute. Optional ist für die F200 ein Servoabdreher lieferbar, der für noch präzisere und höhere Abdrehleistung sorgen soll. Der Servoabdrehmotor hat eine Leistung von 4,8 kW und wird optional als Antrieb für den Wolfvorsatz WK130 verwendet.

Serienmäßig werden die Vakuumfüller F100, F160 und F200 mit der neuen Industrie-PC-Steuerung TC266 inklusive 8,4-Zoll-Farbdisplay und Touchscreen ausgestattet. Die Bedieneroberfläche wurde in Zusammenarbeit mit Ergonomiespezialisten entwickelt. Die Füllmaschine ist bildlich auf dem Display dargestellt und der Bediener drückt an die Stelle des Füllers, an der er etwas verändern möchte, und die entsprechenden Parameter erscheinen auf dem Bildschirm. Die Ansteuerung aller Frey-Vorsatzgeräte, BAS-Systeme, AHL, CL-PS, WK130, PM40, PF130, DK20/40 sowie aller neuen C-Linie Komponenten ist laut Hersteller gewährleistet.

Neben neuen Vakuumfüllern stellt Frey seit 2007 auch weitere Vorsatzgeräte zur Herstellung von Convenienceprodukten her, um die Einsatzmöglichkeiten der Füllmaschinen zu erweitern. C-Linie-Komponenten sind modular aufgebaut und daher kombinierbar. Sie sind besonders für mittelgroße Produktionsstätten mit breiter Produktpalette gedacht. Frey verspricht einen schnellen Umbau aller Komponenten, um einen schnellen Produktwechsel zu gewährleisten. Die C-Linie bietet Transportbänder für die Zu- und Abführung der gefüllten oder geformten Produkte. Es besteht die Möglichkeit, mit und ohne Papier zu arbeiten. Eine universelle Schneideinrichtung kann optional auf oder zwischen den Universaltransportbändern montiert werden. Als formgebende Vorsatzgeräte sind erhältlich: PF130 (Pattyformer), BF-Systeme (Ballformer), CL6 (Cevapcici), PM40 (pneumatisches Messer), DK-Systeme (Dosierkolben), CNC-Former (darmlose Formen wie Wurstschnecken oder Brezeln) sowie FT30 (Füllstromteiler für verschiedene Formen). Das Produktspektrum ist mit C-Line-Systemen beliebig erweiterbar.

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Halle 8, Stand D31

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