Brillant und akzentuiert beleuchten

Licht setzt Akzente – in der Theke, im Verkaufsraum, im Imbissbereich. Welche Aspekte es dabei zu beachten gilt und welche Licht-Lösungen es für Fleischerei-Fachgeschäfte gibt, zeigt dieser Beitrag.

  • Bild 1 von 2
    © Bäro
    Durch die versetzte, zweireihige Beleuchtung der Bedientheke wird die Warenauslage sehr gleichmäßig und nahezu schattenfrei ausgeleuchtet.
  • Bild 2 von 2
    © Bäro
    Die etwas zurückgenommene Helligkeit der ­akzentuierten Beleuchtung betont den warmen Charakter der Holzoberflächen.

Licht ist nicht gleich Licht und Helligkeit allein macht noch keine Atmosphäre. Der gezielte, richtige Einsatz von Licht ist wichtig, denn eine optimale Beleuchtung prägt das Image eines Fleischergeschäfts, macht Kunden auf das Angebot aufmerksam und lässt die Fleisch- und Wurstwaren begehrenswerter erscheinen. Optimales Licht ist ein messbares Verkaufsförderungsinstrument. Die optimale optische und individuelle Ausführung der Lichtanlage sollte jedoch harmonisch in das Einrichtungskonzept eingefügt sein.

Der Laichlinger Lichtspezialist Bäro hat für die Bedientheke, die Rückwand und den Verzehrbereich die Anforderungen an die Lichtplanung zusammengefasst:

  • Die Bedientheke ist auch für die Lichtplanung der neu­ralgische Punkt eines Verkaufsraums. Viele Faktoren sind auf engstem Raum zu berücksichtigen: Zum einen die geeignete Kombination von Reflektor, Leuchtmittel und Filter, um die Waren brillant, kontrastreich und eigenfarboptimiert zu beleuchten. Zum anderen die richtige Beleuchtungsstärke, damit die Produkte ausreichend hell, aber ökonomisch und vor allem warenschonend in Szene gesetzt werden. Nicht zu vergessen die korrekte Positionierung der Leuchten über der Theke, die für eine möglichst gleichmäßige sowie schatten- und blendfreie Ausleuchtung der Auslage entscheidend ist.

Bei der Beleuchtung der Warenauslage ist – neben der Wahl der richtigen Lichtquelle – eine hohe Gleichmäßigkeit von Vorteil, da dadurch warenschädigende Beleuchtungsspitzen vermieden werden. Hierfür eignen sich zum Beispiel Reflektoren mit einem ovalen Lichtbild.

  • Rückwand: Der Mensch nimmt seine Umwelt vornehmlich auf Augenhöhe wahr, weshalb ihm vor allem vertikale Flächen zur Orientierung dienen. Aus diesem Grund kommt der Vertikalen in der Lichtplanung eine besondere Bedeutung zu. Beleuchtete Wände und Säulen helfen den Raum wahrzunehmen, ziehen die Blicke auf sich, können in und durch das Geschäft leiten. An vorderster Stelle steht hier natürlich die Thekenrückwand mit ihrer Warenpräsentation, zu der die Kunden geleitet werden sollen, um dort hochwertige und gut inszenierte Fleischwaren vorzufinden.

Wandfluter sind speziell für die flächige Beleuchtung vertikaler Flächen gedacht und erlauben eine gleichmäßige Ausleuchtung. Angebotstafeln oder Schriftzüge lassen sich durch Spots nochmals hervorheben.

  • Verzehrbereich: Im Bereich der Steh- und Sitzplätze tritt die atmosphärische Wirkung des Lichts deutlich in den Vordergrund. Der Einsatz von zeitgemäßen dekorativen Leuchten stiftet ebenso Identität wie die inszenierende Beleuchtung von Bildern und Objekten. Eine reduzierte Helligkeit, kombiniert mit einer deutlich akzentuierten Beleuchtung, weckt Assoziationen an den Schein von Kerzen und schafft Intimität und Aufenthaltsqualität. Ob schneller Imbiss oder ausgiebiger Kaffeeklatsch: Die gewünschte Atmosphäre und damit auch die vorgesehene Verweildauer lassen sich auch durch Licht sehr präzise steuern.

Aufbaustrahler mit geringer Leistung, aber sehr engem Ausstrahlwinkel, eignen sich besonders für die szenische Beleuchtung. Durch ihre Flexibilität lassen sie sich gut an eine wechselnde Bestuhlung anpassen.

Die Fleischerei stellt Licht-Lösungen verschiedener Anbieter vor.