
IQF-Produkte (Individually Quick Frozen) erfreuen sich in der Lebensmittelindustrie immer größerer Beliebtheit. Air Liquide, Düsseldorf, hat den im Markt präsenten Zip-Roll-Froster für das formstabile Frosten so weiterentwickelt, dass sich die stetig steigenden Anforderungen an IQF-Produkte erfüllen lassen. Der Froster arbeitet mit kryogener Kälte, erzeugt durch die tiefkalt verflüssigten Gase Stickstoff oder Kohlendioxid. Die perforierte Drehtrommel sorgt mit ihrer besonderen Konstruktion dafür, dass die zu frostenden Lebensmittel möglichst geringen Belastungen ausgesetzt sind und nicht miteinander verkleben. Ergebnis: eine optimierte, von der Form unabhängige Produktqualität.
Die Nutzung kryogener Kälte macht den Froster nicht nur schnell, sondern auch effizient. Bauartbedingt gelangt das tiefkalte Gas mit hohem Wirkungsgrad zum Produkt, was für eine sehr effektive und damit wirtschaftliche Kältenutzung sorgt. Dazu wird das kalte Gas von unten durch die Drehtrommel geblasen. Dieser Luftstrom wirkt wie ein „Luftkissen“, das die Produkte schützt. Der Froster ist sehr kompakt und mit gerade einmal 3 m Länge problemlos in bereits bestehende Produktionslinien zu integrieren.
Der Froster verfügt über ein geteiltes Gehäuse. Durch diesen „TopLift“ lässt sich das obere Gehäuseteil ganz einfach nach oben öffnen, so dass die gesamte Trommel frei zugänglich und leicht zu reinigen ist.
Für Produkte, die eine leichte Oberflächenfeuchte aufweisen, wurden im Eingabebereich der Trommel Düsen für eine zusätzliche Kühlung mit flüssigem Stickstoff installiert. Dadurch gelangt das Produkt vorgekühlt in die Trommel, um ein Ankleben daran zu verhindern. Das vergrößert die Bandbreite der für den Zip-Roll geeigneten Produkte.