Zwiebeln aus deutschem Anbau
Fast 80 Prozent des Bedarfs europäischer Nahrungsmittelhersteller an getrockneten Zwiebeln wird aus Drittländern wie Ägypten, Indien und China importiert. Diese Ursprungsländer können der steigenden Nachfrage nach kontrolliert nachhaltigen Rohstoffen kaum entsprechen. Raps, Kulmbach, hat sich für einen anderen Weg entschieden. Der Gewürzhersteller setzt auf Zwiebeln aus deutschem Anbau. Die getrockneten Zwiebelscheiben im 500-g-Beutel stammen ausschließlich aus kontrollierten, bayerischen Anbaugebieten. Dieses Produkt erfüllt alle Anforderungen der Lebensmittelindustrie und des Handwerks an Nachhaltigkeit und Sicherheit.
Anbau und Verarbeitung im eigenen Land bedeutet auch kurze Transportwege. Das wirkt sich positiv auf die Ökobilanz aus. Vom Putzen bis zur Trocknung findet die Verarbeitung in einer geschlossenen, vollautomatischen Linie statt. Hightech aus einer Hand ersetzt den Weg über viele Zwischenhändler. Das Endprodukt kann lückenlos rückverfolgt werden. Produktsicherheit spielt bei Lebensmitteln eine große Rolle. Dazu gehört auch der kontrollierte Umgang mit Spritzmitteln. Die Regelungen des Pflanzenschutzmittelgesetzes sind in Deutschland, selbst im EU-Vergleich, sehr strikt. Zugelassen werden nur Pflanzenschutzmittel, die keine nachweisbaren Auswirkungen beziehungsweise Gefahren auf Mensch und Umwelt darstellen. Staatliche Kontrollmechanismen sorgen dafür, dass bestehende Vorschriften eingehalten werden. Das führt zu einer extremen Reduzierung der Rückstandswerte in den angebauten Produkten und gibt maximale Sicherheit. Holger Popp, Unternehmensbereichsleiter Einkauf bei Raps, ist überzeugt, dass Zwiebeln aus deutschem Anbau in der Lebensmittelindustrie und im Handwerk gut ankommen: „Nachhaltige Versorgung mit sicheren Rohstoffen, eindeutige Rückverfolgbarkeit, gleichbleibend guter Qualität zu marktgerechten Preisen wird immer wichtiger. Soweit möglich, greifen wir deshalb auf regionale, einheimische Ware zurück.“ Nach diesem Grundsatz verfährt Raps nicht nur bei den Zwiebeln. Auch bei einheimischen Kräutern setzt Raps auf Regionalität. Seit über 20 Jahren ist der Vertragsanbau in Deutschland fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Petersilie, Dill, Schnittlauch, Kerbel und Rucola stammen ausschließlich von Lieferanten aus dem Gäuboden/Niederbayern. Majoran, Thymian, Bohnenkraut und Oregano werden in Thüringen geerntet. www.raps.com
