Schmalz selbst herstellen

Schmalz ist ein interessantes und lukratives Zusatzprodukt. Verwenden Sie nur ganz frisches Fettgewebe für die Schmalzgewinnung. Eventuell können Sie Flomen über eine oder zwei Wochen tiefgekühlt aufbewahren, um eine ausreichende Menge zu verfügbar zu haben.

Ganz frisches Fettgewebe eignet sich am besten für die Herstellung von Schmalz. - © Vera-Loewenberg / www.pixelio.de"

Schmalz selbst herstellen

Zerkleinern Sie das gut durchgekühlte Fettgewebe grob im Fleischwolf und setzen es im kalten Kessel auf. Wenn Sie die Temperatur nur langsam steigern, beginnt etwa bei 40°C das erste Fett auszutreten und es bildet sich eine Fettschicht am Boden. Steigern Sie die Temperatur bis auf etwa 130°C, damit das enthaltene Wasser verdampfen kann und die Grieben ihr Fett weitgehend abgegeben haben. Zum Schluss können Sie noch Apfelstücke und Zwiebeln zugeben, um den Geschmack zu verbessern. Eventuell können Sie auch individuell würzen.

Das Schmalz sollte möglichst rasch und in Ruhe auskühlen. Durch die schnelle Abkühlung bilden sich kleinere Kristalle und das Schmalz ist geschmeidiger. Durch Erschütterungen oder zu langsames Abkühlen können sich große Kristalle bilden, die den Geschmack negativ beeinflussen.