Auch wenn sich die Verbraucher möglichst natürliche und unverfälschte Lebensmittel wünschen, am liebsten ganz ohne irgendwelche Zusatzstoffe, so kommen wir doch nicht umhin, ein paar grundlegende Zutaten zu verwenden.
Brühwurst mit Phosphat
Eine Wurst ohne Salz ist nun mal fade und das ist auch nicht das, was der Kunde wünscht. Beim Kutterhilfsmittel scheiden sich schon wieder die Geister. Für die einen ist Phosphat pures Gift und gehört auf keinen Fall in die Wurst – es muss ja schließlich deklariert werden und damit ist es ja potenziell gefährlich.
Tatsache ist jedoch, das Phosphat nach wie vor das natürlichste Kutterhilfsmittel ist und nach der Warmfleischverarbeitung die zweitbeste Lösung für die Brühwurst. Ähnlich wie bei der Zugabe von Salz regelt sich auch die Höchstmenge an Phosphat über den Geschmack – zu viel schmeckt einfach nicht.
Ideal ist es, wenn das Phosphat mit dem Salz ganz zu Beginn der Herstellung mit dem Magerfleisch zerkleinert wird. Denn seine Wirkung entfaltet das Phosphat genau wie das Salz ausschließlich im Magerfleisch.
Anschließend wird der Speck zerkleinert, und mit Eis/Schüttung wird die Kuttertemperatur gesteuert, bis zum gewünschten Zerkleinerungsgrad. Erst kurz vor Ende des Prozesses geben wir die Gewürze dazu, damit sie zwar noch im Brät verteilt werden, das Aroma aber nicht unter der Zerkleinerung leidet.
