Schmorgurkentopf mit Kasseler

Superlecker, kalorienarm und immer nur kurze Zeit zu bekommen: Schmorgurken. Die Freilandgurken haben ihre Hauptsaison im Hochsommer und lassen sich vielfältig verarbeiten. In Verbindung mit geschmortem Kasseler werden sie zu einem Renner für die Heiße Theke.

Hat nur während der Sommermonate Saison: Schmorgurkentopf ist genau das Richtige für alle, die Gurken lieben. - © CMA

Schmorgurkentopf mit Kasseler

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Was für die einen das Sommerloch, beschert anderen den ersehnten kulinarischen Genuss: die Gurkenzeit. Das leichte Sommergemüse, das meist von Juli bis September von den heimischen Bauern auf den Märkten angeboten wird, schmeckt auf vielfältige Weise: roh, gebraten, gekocht oder auch gefüllt. Genauso abwechslungsreich wie ihre Verwendungsmöglichkeiten ist die Vielzahl der Gurkensorten, die man bei einem gut sortierten Gemüsehändler bekommen kann. Man unterscheidet die schlanken Salatgurken, die man meist roh isst, Einlegegurken und die dickeren, kürzeren Gemüsegurken. Sie alle gehören in die Familie der Kürbisgewächse und verbreiteten sich in den letzten 4.000 Jahren um den gesamten Globus. Ihre Heimat hat die Gurke in Südostasien. Dort soll sie an den Südhängen des Himalajas gewachsen sein. In Europa kennt man die Kulturpflanze erst seit dem 16. Jahrhundert und die ersten Gewächshausgurken gab es im 19. Jahrhundert in England. Heute finden sich die wichtigsten Anbaugebiete in Europa, aber auch in den USA. In Deutschland wird die Gurke vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und im Spreewald angebaut. Während Einlege- und Gemüsegurken eher liegend im Freiland wachsen, hängt die Salatgurke heute bis zu ihrer Reife im Gewächshaus. Dort wächst sie gerader und entspricht eher der EU-Verordnung zur Festsetzung von Qualitätsnormen für Gurken, der sogenannten Gurkenverordnung. Danach darf die Krümmung einer Gurke der Güteklasse I maximal zehn Millimeter auf einer Länge von zehn Zentimetern betragen. Züchtungen haben auch dazu beigetragen, dass die Bitterstoffe mittlerweile aus den Gurken verschwunden sind. Sehr zum Ärger der Gurkenliebhaber, denn dadurch verlieren sie an Würze. Wer es also würziger mag, sollte während der Saison auf Freilandgurken ausweichen. Zu den Freilandgurken gehören vor allem die Schmorgurken. Da ihr Fruchtfleisch fester ist und sie weniger Wasser enthalten – eine Salatgurke besteht zu 97 % aus Wasser – eignen sie sich gut zum Kochen und Schmoren. Die gedrungene mittelgroße Frucht mit der gerippten oder körnigen gelblich grünen Schale ist arm an Kalorien – 10 kcal je 100 g – und reich an Silizium (Kieselsäure). Dadurch stärkt sie das Bindegewebe, die Haut und kräftigt das Haar.

Verführen Sie doch Ihre Kunden mit dem Schmorgurkentopf mit Kasseler zu einer kalorienarmen Schönheitskur an Ihrer Heißen Theke.

Zubereitung

Das Kasseler in Würfel schneiden und im Butterschmalz anbraten. Die Zwiebeln schälen, klein hacken und zusammen mit den durchgepressten Knob-lauchzehen mitdünsten. Die Schmorgurken ebenfalls schälen, halbieren, mit einem Löffel die Kerne entfernen und würfeln. Anschließend die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Beides zum Fleisch geben und kurz mitschmoren lassen. Das Tomatenmark mit der Fleischbrühe vermischen und das Geschmorte damit ablöschen. Zugedeckt etwa 45 Minuten bei geringer Hitze kochen lassen. Kartoffeln und Gurken sollten noch Biss haben. Abschließend mit Salz und Pfeffer würzen und mit Crème fraîche abschmecken.

Tipp: Bieten Sie Ihren Kunden doch einen erfrischenden alkoholfreien Gurken-Cocktail dazu an. Dafür Rohrzucker und geviertelte Limetten in ein Glas geben. Die Limetten mit einem hölzernen Stößel zerstampfen. Dann Salatgurke und Apfel würfeln und mit frischen Pfefferminzblättern ebenfalls in das Glas geben. Anschließend mit Splittereis und Gingerale auffüllen und mit Strohhalm servieren.CMA