Rezept für Fußball-Burger

Der Burger zur Fußball-Europameisterschaft hat nichts mehr zu tun mit dem gängigen Klischee vom Fastfood-Dickmacher. Im Geiste des Frühlings überzeugt er mit kalorienarmem Geflügelfleisch, frischem Salat und gesundem Rapsöl.

Fußball-Burger
Der Fußballburger ist während der Fußball EM im Juni der Winner an der Theke. - © CMA-Bestes vom Bauern

Fußballburger

Die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz wirft ihre Schatten voraus. Die Erinnerungen an den Sommer 2006 sind noch lebendig und so wird die Woge der Begeisterung schon bald von den Nachbarn herüberschwappen. Der Fußball wird für zwei Wochen wieder in aller Munde sein. Das könnte auch wörtlich genommen werden. Gerade in den Mittagspausen und nach der Arbeit sind die Spiele ein heißes Thema. Was liegt da näher als ein Fußballsnack?

Zwar ist der Fußball an sich eine anstrengende Angelegenheit, doch die meisten potenziellen Abnehmer fiebern vermutlich vom heimischen Sofa aus mit, sind also passiv aktiv. Zudem geht der Trend besonders im Frühling bei aller Vorliebe nach Herzhaftem eher in Richtung leichte Kost. Da bietet es sich an, auf gehackte Putenbrust zurückzugreifen, denn wer sich gesund ernähren und dabei Kraft für den Frühling tanken möchte, liegt mit Putenfleisch genau richtig. Seine Nährstoffzusammensetzung von Eiweiß und Fett ist besonders günstig. Bei einem hohen Gehalt an Proteinen ist Geflügelfleisch leicht verdaulich und bekömmlich. Außerdem enthält es Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – insbesondere Eisen, das für die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich ist. Darüber hinaus hat Geflügelfleisch einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Diese sind für die gesunde, ausgewogene Ernährung besonders wichtig, da sie der menschliche Körper nicht selbst produzieren kann. Sie wirken günstig auf das Herz-Kreislauf-System und senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die wertvollsten dieser Fettsäuren sind die mehrfach ungesättigten, wie sie sich insbesondere in Rapsöl wiederfinden. Wegen seines vielfach höheren Anteils an lebensnotwendigen Fettsäuren als Olivenöl, dem hohen Anteil an Vitamin E und Karotinoiden, die beide vor Krebs schützen sollen, steht Rapsöl bei gesundheitsbewussten Verbrauchern an ersten Stelle unter den Speiseölen. Burger ist also nicht gleich Burger. Mit magerem Fleisch und frischen Zutaten zubereitet kann der Klassiker des Fastfoods jegliche Kritik kontern.

Zubereitung

Hackfleisch in einer Schüssel mit Milch, Semmelbröseln, Eiern und Petersilie mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Fleischteig zu elf flachen Frikadellen mit Brötchendurchmesser formen und abgedeckt kalt stellen. Kopfsalat in einzelne Blätter zerlegen, waschen und abtropfen lassen. Tomaten ohne Blütenansätze in Scheiben schneiden. Brötchen halbieren, Schnittseiten toasten, mit Mayonnaise bestreichen und jeweils mit einem passend gezupften Salatblatt belegen. Unterseiten außerdem mit Tomatenscheiben zudecken. Die Frikadellen auf beiden Seiten in erhitztem Öl (Tipp: Rapsöl) circa fünf Minuten braten und auf die unteren Brötchenhälften legen. Jeweils einen Teelöffel Ketchup draufgeben, Oberhälften der Brötchen darauflegen. Gurkenscheiben zu Sternen schneiden. Jeweils eine Cocktailtomate und einen Gurkenstern auf einen Holzspieß stecken und die Fußballburger damit und am besten noch mit den Landesfähnchen der an der EMteilnehmenden Nationen dekorieren. CMA