Wenn es draußen ungemütlich und kalt wird, kommen auch herzhaftere Gerichte wieder auf den Tisch. Dies muss nicht gleichbedeutend mit fettreicher Zubereitung und einem hohen Kaloriengehalt sein.
Winterlicher Putengenuss
Eintöpfe sind besonders im Winter eine beliebte warme Mahlzeit. Der Vorteil vieler Eintöpfe ist, dass sie mit wenig Aufwand nebenbei gekocht und über mehrere Stunden warm gehalten werden können. Das Gulasch ist ein traditioneller Eintopf, der aus Ungarn stammt. Heute existieren die unterschiedlichsten Gulaschrezepte und Variationen des ursprünglichen Eintopfs. Ihnen gemeinsam ist die häufige Verwendung von Zwiebeln und Paprika sowie die durch Schmoren sämig gemachte Sauce. Dies gilt auch für das Puten-Apfel-Gulasch.
Wer sich für Rezepte mit Putenfleisch und saisonalem Gemüse entscheidet, der kann kulinarische Winterhighlights unbeschwert genießen. Denn das Fleisch der Pute ist von Natur aus kalorienarm: Im Durchschnitt enthält Putenfleisch mit Haut gerade einmal sieben Gramm Fett pro 100 Gramm, das Brustfleisch sogar nur ein Gramm pro 100 Gramm. Hinzu kommt, dass dieses Fett mit vielen ungesättigten Fettsäuren eine günstige Zusammensetzung besitzt, die eine positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel und damit auf den Cholesterinspiegel hat.
Außerdem ist Putenfleisch besonders reich an hochwertigem Eiweiß, das dem des menschlichen Körpers sehr ähnlich ist und daher dem Aufbau von Blut, Muskeln und Organen dient. Auch als Vitamin- und Mineralstofflieferant ist Putenfleisch eine Bereicherung für jeden Speiseplan. Denn die Vitamine der B-Gruppe sorgen für einen reibungslosen Stoffwechsel und die Mineralstoffe Eisen, Kalium und Zink leisten ebenfalls ihren Beitrag für wichtige Körperfunktionen wie beispielsweise Sauerstofftransport, Regulation des Wasserhaushaltes oder Unterstützung des Immunsystems.
Damit die ernährungspyhsiologischen Vorteile von Putenfleisch richtig zur Geltung kommen, sind ausgewogene Kombinationen gefragt. Das Puten-Apfel-Gulasch kombiniert das Putenfleisch mit saisonalem Obst und Gemüse. So kommen neben Äpfeln auch Möhren bei dieser winterlich-würzigen Gulaschvariation zum Einsatz.
Tipp: Am freiwilligen DDD-Herkunftsnachweis ist auf einen Blick zu erkennen, dass das Geflügel in Deutschland geschlüpft, aufgewachsen und unter strengen Hygienestandards geschlachtet und verarbeitet wurde.
Zubereitung
Fleisch waschen und gut trocken tupfen, eventuell etwas kleiner schneiden. Zwiebeln abziehen und in Ringe schneiden. Möhren schälen und in Stücke schneiden. Butterschmalz in einem Bräter erhitzen. Gulasch, Zwiebeln und Möhren darin unter Rühren anschmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mehl darüberstäuben und anschwitzen lassen. Mit Brühe und Wein ablöschen. Majoran waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und zum Gulasch geben. Alles zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten schmoren lassen.
Äpfel waschen, vierteln, entkernen, in Spalten schneiden und fünf Minuten vor Ende der Garzeit unter das Gulasch mischen. Zum Schluss den Meerrettich einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu schmecken Pellkartoffeln.
Die Zubereitungszeit beträgt circa eine Stunde (ohne Wartezeit).Informationsbüro Deutsche Pute
