Partyservice, Heiße Theke, Catering für Schulen und Betriebe: Die Fleischerei Bernd Zimmermann GmbH im norddeutschen Celle ist auf vielen Gebieten aktiv. Über die Filialen versorgt sie private Haushalte mit einer vollständigen Palette von Fleischereiprodukten, aber auch Großabnehmer und Wiederverkäufer gehören zu ihrem Kundenkreis. Eintöpfe sowie Wurst und verschiedene Suppen als Konserven gehören zu den Spezialitäten des Hauses.
Kompakter Clipper mit Reserven
Seit 1955 gibt es die Fleischerei Zimmermann im norddeutschen Celle bereits. Fleischermeister Bernd Zimmermann führt den elterlichen Betrieb seit 1983 in zweiter Generation fort. Vor etwa zwei Jahren hat er sich entschieden, in der Fertigung einen Doppelclipautomaten Swipper C von Tipper Tie Alpina einzusetzen. „Das ist nicht der erste Clipper von Tipper Tie“, erläutert der Geschäftsführer. In der Produktion setzt Zimmermann schon seit längerem auf fünf Tischclipper und einen Clipper vom Typ KDCV 70 vom selben Hersteller. „Wir haben einfach gute Erfahrungen gemacht“, begründet Zimmermann, „nicht zuletzt auch mit der hervorragenden Betreuung durch den Kundendienst.“ Aber natürlich hat auch die technische Seite der Clipper ihren Teil zu seiner Entscheidung beigetragen: „Ich schätze seit meiner Lehrzeit eine gute, handfeste Mechanik, die einfach läuft.“
Übersichtlich und produktionssicher
Handhabung und Anordnung der Bedienelemente bekommen vom Fleischermeister und Techniker Bernd Zimmermann die Bestnote „ausgezeichnet“. „Eine lange Einarbeitungszeit haben unsere Mitarbeiter nicht benötigt“, erinnert er sich, „wenn die Mitarbeiter drei Stunden am Tag an der Maschine beschäftigt waren, dann kennen sie sich nach einer Woche gut mit allem aus.“ Das wichtigste, und auf den ersten Blick durchaus nicht unkomplizierte, Bedienelement ist die Touchscreensteuerung. Um die zu verstehen, ist aber kein abgeschlossenes IT-Studium nötig: Die auf dem Display dargestellten Daten informieren den Bediener im Klartext über alle eingestellten Parameter, und bei Bedarf weist das Display den Mitarbeiter auch mit Hilfe von Grafiken auf erforderliche Maßnahmen hin. Damit Mitarbeiter unterschiedlicher Herkunft möglichst problemlos mit dem Angaben auf dem Display arbeiten können, lassen sich diese neben Deutsch auch in verschiedenen Fremdsprachen darstellen.
Bernd Zimmermann und Thomas Giebner, der in der Produktion regelmäßig mit dem Swipper C arbeitet, loben in diesem Zusammenhang auch einhellig die sehr hohe Portionsgenauigkeit. „Schweizer Präzision eben“, ergänzt Giebner mit einem Lächeln. Als der Swipper C gerade in Aktion war, portionierten Zimmermanns Mitarbeiter gerade Chili con Carne im Darm. „Was ist denn, wenn jetzt doch einmal ein Darm reißt und der Inhalt über die Maschine läuft?“, will die Redaktion wissen. Auch im Hinblick auf die Reinigungsfreundlichkeit bekommt der Swipper C hier ein gutes Zeugnis ausgestellt: „Wir spritzen die Maschine dann kurz ab. Die ist sofort tadellos sauber und dann können wir fast ohne Zeitverlust weiterarbeiten.“
Dass solche Pannen, wenn überhaupt, nur sehr selten vorkommen, dafür sorgt unter anderem eine elektronische Clipverschlusskraftüberwachung, genannt Newton Control oder kurz Newcon. Sie verhindert automatisch, dass ein höherer als der benötigte Clipdruck eingestellt wird. Auch ein unerfahrener Mitarbeiter hat deshalb kaum die Möglichkeit, beim Setzen der Parameter all zu viel falsch zu machen oder gar auf lange Sicht die Maschine zu beschädigen. Die effektive Clipverschlusskraft wird während des Arbeitens auch im Display angezeigt.
Vielseitig einsetzbar
„Die Verwendungsmöglichkeiten entsprechen genau dem, was wir in unserem Betrieb benötigen“, urteilt Bernd Zimmermann, „sonst hätten wir uns ja auch nicht für diese Maschine entschieden.“ Die Maschine verarbeitet Clipgrößen von 12 und 15 mm, und kann damit Kaliber von 20 bis 80 mm verschließen als Einzelportionen, in Ringform oder als Wurstketten. „Mir war wichtig, dass wir die Maschine auch für kleinere Chargen einsetzen können“, erläutert Zimmermann.
Beim Clippen wird bei Zimmermann das Produktionsdatum direkt in die Clips eingeprägt - eine weitere Arbeitserleichterung im Vergleich zum einem früher eingesetzten Datierungssystem mit einem älteren Clipper: „Früher haben wir die einzelnen Chargen mit Hilfe verschiedenfarbiger Clips gekennzeichnet“, erläutert Thomas Giebner, „das war mit einem ziemlichen Verwaltungsaufwand verbunden, weil wir da ja einen Kalender führen mussten, wann wir welche Clipfarbe verwendet haben. Und die Filialen mussten dann natürlich den gleichen Kalender führen.“ Heute genügt ein Blick auf den Clip, um das Herstellungsdatum zweifelsfrei zu bestimmen.
Auch Sicherheit und Ergonomie bekommen von Zimmermann und seinen Mitarbeitern gute Noten. Und in der Tat: während der Fertigung war die Geräuschentwicklung sehr niedrig. Mit einem leisen Klack schließt jeder Clipvorgang ab, mehr ist von der Maschine nicht zu hören - in der üblichen Arbeitsumgebung gehen diese Klänge in der allgemeinen Geräuschkulisse nahezu unter.
Dass beim „Klack“ nicht der Finger eines Mitarbeiters in den Clip gerät, dafür sorgen durchdachte Sicherheitseinrichtungen, zum Beispiel Magnetschalter, an der Maschine. „Während der Produktion sind die Bereiche, in denen geclipt und geschnitten wird, von außen absolut unzugänglich“, urteilt Zimmermann, „An der Maschine hat sich noch kein Mitarbeiter verletzt und ich kann mir auch nicht vorstellen, wie das - außer mutwillig - gehen sollte.“
Service, schnell und kompetent
Zimmermann lobt aber nicht nur die Zuverlässigkeit und Leistungsstärke des Clipautomaten, beides bescheinigt er auch dem Servicetechniker, der zur regelmäßigen Wartung und im Fall des Falles zur Verfügung steht. Tipper Tie unterhält ein Servicenetz in ganz Deutschland und hat die Republik dazu in fünf Servicegebiete eingeteilt. In jedem Gebiet sind jeweils einige Servicemitarbeiter stationiert, die dadurch in jedem Fall einen relativ kurzen Anfahrtsweg zum Kunden haben. „Der Service ist ein echtes Argument, bei Tipper Tie zu kaufen“, sagt Bernd Zimmermann überzeugt, „die Serviceleute sind nicht nur in der Nähe stationiert, sondern nach unserer Erfahrung auch solide ausgebildete Mechaniker.“ Und Giebner ergänzt: „Wenn ich unseren Servicemann anrufe, kann er mir oft schon am Telefon weiterhelfen. Und wenn es nötig ist, lässt er sich über Nacht die benötigten Ersatzteile schicken und steht spätestens am nächsten Morgen vor unserer Tür.“
Fleischermeister Bernd Zimmermann und seine Mitarbeiter schätzen den Swipper C wegen seiner hohen Leistungsreserven, seiner einfachen und übersichtlichen Handhabung und nicht zuletzt wegen der einwandfreien, präzisen Portionierung. Im Vergleich zu Maschinen, mit denen Zimmermann vordem gearbeitet hat, spart sein Betrieb jetzt erheblich Zeit und Aufwand - wie erwähnt, unter anderem auch durch das eingeprägte Produktionsdatum auf den Clips. Ein hoher Hygienestandard und zuverlässige, kompetente Servicemitarbeiter runden das positive Gesamtbild nach oben hin ab, das Zimmermann von diesem Clipautomaten zeichnet.