
Fast 200 Gäste waren gekommen, als Firmengründer Peter Faden gemeinsam mit seiner Frau Frauke und den weiteren Geschäftsführern Britta Kosbab und Maximilian Winter im Norderstedter Feuerwehrmuseum das 50-jährige Jubiläum seines Unternehmens feierte. Norderstedts Stadtpräsidentin Kathrin Oehme lobte in ihrem Grußwort den Innovationsgeist des Unternehmers, Joseph Scharfenberger überbrachte mit einer Urkunde die Glückwünsche der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lübeck, von der Handwerkskammer Lübeck erhielt Faden den „Goldenen Meisterbrief“.
Es war eine Institution im schleswig-holsteinischen Norderstedt: das Fleischerfachschäft von Peter Faden. Nach 48 Jahren schloss es vor zwei Jahren seine Pforten. Geblieben aber ist die Wurst- und Kochschinkenproduktion für den Lebensmittelgroßhandel und die Gastronomie am Kösliner Weg.
Zusammen mit ihrem Vater führt heute Britta Kosbab die Geschäfte, unterstützt von ihrem Mann, dem Wirtschaftsprüfer Jan Kosbab. Seit Februar ist jetzt auch die dritte Generation in der Unternehmensführung tätig: Enkel Maximilian Winter ist nach bestandener Prüfung als Schlachtermeister zum weiteren Geschäftsführer berufen worden. Er leitet die Produktion, in der 15 fest angestellte Mitarbeiter, darunter drei Fleischer und zehn Fleischergesellen, tätig sind. Die Rohware bezieht die Peter Faden KG von langjährigen Lieferanten, die ausschließlich Vieh von norddeutschen Weiden verarbeiten. Zwischen 35 t und 55 t Wurstwaren sowie Kochschinken verlassen wöchentlich die Produktion. Beliefert werden Kunden aus der gesamten Bundesrepublik, vor allem Unternehmen des Lebensmittelgroßhandels und aus der Gastronomie.
Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die neuesten Produkte aus dem Hause Peter Faden: Salami und Kochschinken unter der Marke „Steertpogg“, mit der Peter Faden sen. an die historischen Torfkarren der Region erinnert. Ein deutliches Zeichen, dass der Gründer sich auch nach 50 Jahren der Stadt verbunden fühlt. www.peterfaden.de