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Zusatzstoff-Dossiers neu erschienen

Der Leitgedanke der ökologischen Fleischverarbeitung - Fleischwaren naturnah und schonend herzustellen - widerspricht dem Zusatz chemisch-synthetisch hergestellter Substanzen. Wo immer möglich, versuchen Biofleischverarbeiter daher, ganz ohne Zusatzstoffe auszukommen oder zumindest so wenige wie eben möglich und nur minimale Mengen einzusetzen. Hilfestellung hierbei bieten die neuen Zusatzstoff-Dossiers des FiBL Deutschland e.V. (Forschungsinstitut für biologischen Landbau), Frankfurt am Main.

Im Rahmen eines vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) geförderten Projektes wurden alle für die ökologische Fleischverarbeitung zugelassenen Zusatzstoffe (gemäß Positivliste in Anhang VIII zur Verordnung (EG) Nr. 889/2008) unter Einbindung von Experten aus Wissenschaft und Praxis umfassend bewertet. Die Dossiers zeigen Alternativen zum Einsatz von Zusatzstoffen in der ökologischen Fleischverarbeitung auf sowie Möglichkeiten zur Vermeidung oder Verringerung ihres Einsatzes - etwa durch Verwendung alternativer Zutaten, geänderte Rezepturen oder Ökologisierung des Herstellungsprozesses der Zusatzstoffe selbst. Ergänzt werden die Basisinformationen zur Herstellung und Anwendung des jeweiligen Stoffes durch eine politische Empfehlung und Praxisempfehlung.

Die Zusatzstoff-Dossiers sind im Online-Archiv Organic eprints
unter http://orgprints.org/20777/ veröffentlicht.

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