Technik -

Wirtschaftlich und umweltfreundlich

Mit seiner Flüssigrauchtechnologie bietet Bastra, Arnsberg, nach eigenen Angaben ideale Voraussetzungen, um einerseits hochwertige rauchveredelte Fleisch- und Wurstwaren wirtschaftlich und umweltfreundlich erzeugen und andererseits damit eine neue, besonders ernährungsbewusste Zielgruppe erschließen zu können.

Denn Flüssigrauch ist ein Naturprodukt, das aus unterschiedlichen Harthölzern gewonnen werden kann. Der durch eine gesteuerte Pyrolyse (Verglimmung) und unter kontrollierten Bedingungen erzeugte Rauch wird unter Zugabe von Wasser durch Kondensation verflüssigt. Beim Endprodukt handelt es sich um ein natürliches Kondensat, das durch Filtrierung von Schadstoffen befreit wurde. Je nach Art der verwendeten Hölzer ergeben sich unterschiedliche und unverwechselbare Geschmacksprofile, die der Anwender gezielt einsetzen kann.

Da es sich bei Flüssigrauchkonzentraten um Produkte mit weitestgehend standardisierten Eigenschaften handelt, lassen sich solche Rauchveredelungsprozesse optimal kontrollieren, steuern und jederzeit mit gleichen Parametern wiederholen. Damit wird ein stets konstantes Geschmacksergebnis gewährleistet. Durch eine spezielle Zweistoffdüse wird das Rauchkondensat unter Zugabe von Druckluft vernebelt und erzeugt so in der Anlage einen dichten, trockenen und stabilen Rauch.

Neben dem positiven Einfluss auf die Produktqualität gibt es auch eine Reihe wirtschaftlich relevanter Vorteile: Betriebe, die Flüssigrauch einsetzen, können emissions- und wartungsfrei räuchern, da sie keine Rauchgasfilter benötigen und außerdem die Nachverbrennung der Abluft entfällt. Auch der Zeit- und Kostenaufwand für Reinigungsarbeiten und -material sinkt auf ein Minimum, weil Flüssigrauch keine Teer-, Asche- und Sägemehlrückstände hinterlässt. Die neueste Generation energieeffizienter Motoren schafft weitere Einsparpotenziale und eine Senkung der Betriebskosten, so der Hersteller.

Auch die CO2-Bilanz kann sich sehen lassen: Beim Flüssigraucheinsatz fallen beispielsweise bei der Räucherschinkenherstellung insgesamt nur 5,214 kg CO2 pro Tonne geräucherter Ware an. Bei der Glimmraucherzeugung hingegen entstehen 31,954 kg, bei der Friktionsraucherzeugung sind es noch 13,242 kg. Bei der Anwendung von Flüssigrauch lässt sich die CO2-Emission damit um 83,68 Prozent gegenüber der Glimmraucherzeugung und 60,62 Prozent gegenüber der Friktionsraucherzeugung reduzieren, so Bastra. Diese deutliche Einsparung resultiert aus einer geringeren Einsatzmenge an Räuchermaterial und einem geringen Energieverbrauch bei der großtechnischen Rauchherstellung sowie der nicht notwendigen Nachverbrennung von Rauchgasen.

Bastra bietet auch Universal Koch- und Räucheranlagen, die zwei Raucherzeugungsverfahren miteinander vereinen. Damit können Erzeuger Produkte traditionell, mit Flüssigrauch oder mit einer Kombination aus beiden Verfahren veredeln.

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