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Wildwurstpokal: Titel verteidigt

Der Sieger des Wildwurstpokales 2007 konnte sich auch bei der diesjährigen Entscheidung an die Spitze der Wildspezialitätenhersteller aus dem Handwerk setzen und den „Clemens-August-Pokal“ verteidigen. Ausgetragen wurde die Prüfung der Innung Bonn Rhein-Sieg und der Kreisjägerschaft Bonn diesmal in den Räumen des Bundesernährungsministeriums. Mit von der Partie war auch Ex-Außenminister Hans Dietrich Genscher, der sich als Schirmherr zur Verfügung stellte.

Insgesamt kamen bei der 3. Wildwurstprüfung der Innung Bonn/ Rhein-Sieg 122 Produkte aus 31 Betrieben auf die Tische der Juroren, davon sogar eine Gamssalami aus Südtirol. Den Gesamtsieg konnte der Vorjahressieger Lars Schnaut aus dem hessischen Lollar bei Gießen mit Wildmettwurst im Glas für sich verbuchen. In der Kategorie Rohwurst war es die Metzgerei Gunter Hornung aus Lautertal-Reichenbach („Wildschweinbratwurst geräuchert“) in der Sparte Brühwurst die Metzgerei Christian Speeter aus Hettenleidelheim für „Wildbratwurst“; die beste Kochwurst sandte die Metzgerei Werner Molitor aus Kürten ein („Feine Wildleberwurst“); Pokalsieger für Kochpökelware/ Rohpökelware wurde die Metzgerei Cornelius Breuer aus Bornheim für „Wildschweinschinken“.

Bei Wurstwaren in Glas oder Dose errang Metzgerei Schnaut aus Lollar für „Wild Gekochte“ den ersten Preis ebenso für das beste küchenfertige Erzeugnis in Dose oder Glas: für „Rehtöpfchen Diana“. Originellstes Produkt war eine „Buddelsalami“ aus Norddeutschland, bei der ein Fläschchen Magenbitter gleich eingearbeitet worden war, so dass das eine Ende der Wurst in einem Schraubverschluss mündete.Rainer Heck

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