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Vor 70 Jahren: Was geht im Ausland vor?

Bereits ab der zweiten Ausgabe im Jahr 1950 blickte die „Vieh- und Fleischwirtschaft“ über den Tellerrand und berichtete über die Lage in Europa und Übersee. In der Ausgabe vom 15. März 1951 ging es auch um Fleischexporte aus Kanada. 1950 exportierte der Staat in Nordamerika insgesamt 8,88 Millionen Pound (ein Pound entspricht etwa 0,45359 Kilogramm) Büchsenfleisch. Gute Nachrichten gab es für heimische Produzenten: „Europa war an den Käufen von kanadischem Büchsenfleisch nur in unbedeutendem Maße beteiligt.“ In Ungarn hatte der Ministerrat im Dezember 1950 einen Zwei-Jahr-Plan zur Entwicklung der ungarischen Viehzucht beschlossen. „Dadurch soll der Rinderbestand bis Ende 1952 um 370.000 und der Schweinebestand um eine Million Stück erhöht werden.“ In den USA bemühte man sich derweil um die Stabilisierung der Fleischpreise. „Preisbeamte seien gegenwärtig mit der Ausarbeitung eines Gesetzes zum Einfrieren der Preise für Lebendvieh beschäftigt.“

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