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Vergleichsstudie über Händetrocknen

Eine neue Vergleichsstudie der Universität von Helsinki im Auftrag der European Textile Services Association (ETSA) in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsverband Textil Service Wirtex e.V., Frankfurt am Main, belegt, dass – nur auf den Vorgang des Trocknens bezogen – die geprüften Baumwoll- und Papierhandtücher mehr Bakterien von den Händen entfernten als die ebenfalls untersuchten Luftstrom- und Warmluft-Händetrockner. Außerdem wurde die höchste Anzahl an Bakterien in der Luft im Umkreis von einem Meter um die mit Luft trocknenden Systeme festgestellt.

Händewaschen ist wichtig, um Infektionen vorzubeugen. Da Bakterien mit höherer Wahrscheinlichkeit eher bei feuchter als bei trockener Haut übertragen werden, spielt das richtige Trocknen der Hände eine entscheidende Rolle bei der Handhygiene. Somit kann das richtige Trocknungsverfahren helfen, Bakterien von den Händen zu entfernen, um so eine Kreuzkontamination in Sanitärräumen zu verhindern.

Ziel der Studie war, die Ergebnisse von vier verschiedenen Handtrocknungsmethoden hinsichtlich der Hygiene zu vergleichen: Baumwollhandtücher, Einweg-Papierhandtücher, einen automatischen Warmluft-Händetrockner und einen Luftstrom-Händetrockner. Daher wurde die Verminderung der Anzahl an Mikroorganismen nach dem Händetrocknen ebenso untersucht wie die Hygiene der Oberfläche der Trockner und Spender sowie der Umgebungsluft.

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