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Vemag: 75 Jahre erfolgreiche Ingenieurskunst

Seit 75 Jahren entwickelt und produziert die Vemag Maschinenbau GmbH, Verden, Maschinensysteme für die Nahrungsmittelindustrie und das -handwerk und mauserte sich vom lokalen Gerätebauer zum globalen Maschinenbauspezialisten. Mit auf die Kundenbedürfnisse fokussierten Lösungen im Bereich Füllen, Portionieren, Formen und Ablegen von Lebensmitteln ist das Unternehmen mittlerweile auf Platz 25 des Top Rankings des deutschen Mittelstandes.

Noch in den letzten Jahren der Kriegswirren wurde 1944 die Holz- und Gerätebaugesellschaft mbH in Verden gegründet und 1950 in Vemag Verdener Maschinen- und Apparatebau GmbH umfirmiert. Aus dem Hersteller für vielseitige Investitions- und Nutzartikel, wie Kirchturmuhren und Honigschleudern, entwickelte sich – aus bescheidenen Anfängen – ein führender Spezialist für Vakuumfülltechnologie und ein global agierendes Unternehmen, das heute rund 630 Mitarbeiter beschäftigt. Maßgeblich für den Erfolg war die Entwicklung der kontinuierlichen Vakuumfüllmaschine für Industrie und Handwerk, um Teige oder Wurstbrät zuverlässig und gleichmäßig zu füllen und transportieren.

Förderkurventechnologie - bis heute ein Alleinstellungsmerkmal

Ein weiterer Meilenstein war die Innovation der Förderkurventechnologie, bis heute ein Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens. Die Förderkurve behandelt das Füllgut äußerst schonend, reduziert Füllverluste und optimiert die Gesamtkosten des Prozesses durch Standfestigkeit der eingesetzten Technik. Diverse Typen von Förderkurven, alternativ aber auch Drehschieberpumpen, dienen als Kernkomponente nur einem Ziel: Durch die Vakuumfüllmaschine und in Verbindung mit passenden Vorsatzgeräten der Anforderung und Anwendung des Kunden zum Erfolg zu helfen.

Die verschiedenen modularen Kombinationen ermöglichen nahezu uneingeschränkte Einsatzmöglichkeiten im Nahrungsmittelsektor, aber auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel das Abfüllen von Tiernahrung, Tabak, pharmazeutischen Produkten, Holz-Pellets oder gar, im zivilen Bereich, Sprengstoff für den Bergbau.

Die ursprüngliche Konzentration auf das traditionelle Handwerk wurde mittels eines ständig wachsenden Baukastensystems schnell auf industrielle Anwendungen erweitert, um dem zunehmenden Bedarf in der Nahrungsmittelproduktion und den ständig wachsenden Betriebsgrößen besser zu entsprechen.

Mit einem Umsatz von mittlerweile weniger als rund 40 Prozent an Vakuumfüllmaschinen hat die Vemag Maschinenbau GmbH das Portfolio auf ganzheitliche Kundenbedürfnisse mit Vorsatzgeräten, Service und Beratung ausgedehnt und bietet heute Gesamtlösungen im Bereich Portionieren, Füllen, Formen, Ablegen und Einlegen von flüssigen bis zu pastösen Massen.

Exportanteil von über 85 Prozent

Der Vemag-Erfolg wurde dank technischer Innova­tionen und flexibler, individueller Einsatzmöglichkeiten bereits frühzeitig international greifbar. Auslandsaktivitäten durch Vertretungen vor Ort sowie über Vertriebs- und Servicegesellschaften konnten mit dem Ziel etabliert werden, möglichst weltweit den Kunden einen hervorragenden Service zu bieten.

Vemag ist mittlerweile in über 80 Ländern vertreten und erreicht einen Exportanteil von über 85 Prozent. Der strategische Investor und Gesellschafter der Vemag Maschinenbau GmbH, die Robert Reiser & Co. aus den USA, ist in der Branche fest verankert, denn als gleichzeitig größter Kunde für den nordamerikanischen Markt teilen beide Unternehmen eine gemeinsame Leidenschaft.

Die Stärke des kontinuierlich wachsenden Unternehmens liegt nach eigenen Angaben darin, stets auf Augenhöhe mit dem Kunden zu sein: Individuelle Beratung, technologischer Support, Wissenstransfer und Schulungsmöglichkeiten, auch vor Ort, sind eine Selbstverpflichtung. Das Einbringen von Kundenerfahrungen und -bedürfnissen bei der (Weiter-)Entwicklung von Maschinen und Vorsatzgeräten sind für Vemag Erfolgsgaranten.

„Wir sind für unsere Kunden vor Ort und hören genau zu, welche individuellen Bedürfnisse bestehen – sowohl von Maschinen- als auch von Service-Seite“, sagt Dr. Niclas Rathmann, Vorsitzender Geschäftsführer Vemag Maschinenbau GmbH. „Wir müssen trotz Wachstum und damit entsprechend steigender Kapazität unsere Kernaufgabe schärfen: die richtigen Lösungen zur richtigen Zeit unter minimierten Risiken für unsere Kunden zu bieten. Um dabei noch schneller, flexibler und wacher als ein kleineres Unternehmen zu sein, stehen wir jeden Tag mit dem Anspruch auf, unsere Organisation so zu formen, dass jeder im Hause Vemag die gleiche Verpflichtung spürt, nämlich für unsere Kunden etwas bewegen und umsetzen zu wollen und dabei zu etwas Besonderem für unsere Kunden beizutragen.“

www.vemag.de

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