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UN-Nachhaltigkeitskonferenz: Rudolf Bühler forderte weltweite Agrarwende

Rudolf Bühler, Gründer und Vorsitzender der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall und der Gemeinnützigen Stiftung Haus der Bauern, forderte bei seiner Rede im Rahmen der UN-Nachhaltigkeitskonferenz in New York eine weltweite Agrarwende. Zur Erreichung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele bis zum Jahr 2030 sei dies unabdingbar, ein Politikwechsel hin zu Ökologie und Green Economy sei notwendig.

Inhaltlich definierte Bühler das Thema Agrarwende mit den Prinzipien einer Entwicklungsstrategie für die „Nachhaltige Ländliche Regionalentwicklung“. Die Umstellung auf Ökologischen Landbau und naturgemäßes Wirtschaften alleine reiche nicht aus. Dies müsse einhergehen mit solidarischer und gemeinwohlorientierter Ökonomie und sozialer Gerechtigkeit, dies insbesondere auch im internationalen Kontext. Ferner verwies er sowohl auf die notwendigen Schritte zur lokalen Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele als auch der im Dezember 2018 verabschiedeten UN-Deklaration für die Kleinbauernrechte.

Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall ist seit 2017 als NGO im Wirtschafts- und Sozialrat der UN mit Eingabe- und Rederecht zugelassen.

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