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Sülze – ein leichtes Sommergericht

Wer Sülzen erfunden hat, weiß man nicht. Gelierte Gerichte gab es bereits bei den Römern. Im Mittelalter standen sie auf dem Speiseplan des einfachen Volkes und auch bei Festen in königlichen Palästen wurden sie gerne aufgetischt. Jetzt hat sie die moderne, leichte Küche wiederentdeckt.

Sülze oder Sulz kommt von althochdeutsch „sulza“, das heißt „Salzwasser“. Wie der Name schon andeutet, ist die Sülze ein Gericht, das transparent ist. Man sieht sofort, was drin ist. Um Sülzen in 1-a-Qualität abzuliefern, produziert Rack & Rüther, Fuldabrück, laut Unternehmensangaben in der Tradition des guten, alten Metzgerhandwerks. Bei der Herstellung wird bestes Fleisch vom Schwein verwendet. Auf Aspik wird bewusst verzichtet, denn Schweinekopffleisch und Brühe sorgen für die notwendige Bindung. Und es geht auch ganz ohne Weinessig, so der Hersteller.

Die Spezialitätenmetzgerei bietet die Hausmacher Sülzen in vier verschiedenen Geschmacksnoten an: für die heißen Sommertage eine Variante mit saftigem Fleisch, Bio-Cornichons und mildem Paprika. Im Geschmack ist diese Sommersülze leicht, frisch, knackig und durch ihre köstlichen Zutaten appetitlich anzusehen.

An Frühling erinnert die Bärlauchsülze. Bärlauch und feine Bio-Zwiebeln geben geschmackliche Raffinesse und ein pikant-frisches Aroma. Für Feinschmecker, die es leicht scharf lieben, empfiehlt sich die Pfeffersülze. Aus Kerala, dort wo es den besten Pfeffer gibt, stammt der grüne Bio-Urwald-Pfeffer, eingelegt in Kokosessig sorgt er für die besondere Note. Etwas deftiger ist die Kümmelsülze. Ganze Kümmelsamen geben ihr ein herzhaftes Aroma und machen sie bekömmlich.

Zu den Hausmacher Sülzen empfiehlt Rack & Rüther krosse Bratkartoffeln oder ein Butterbrot. Dazu passt ein leichter Weißwein oder ein frisch gezapftes Bier. Für alle, die auf ihr Gewicht achten, ist es gut zu wissen, dass der Fettgehalt bei Sülzen sehr niedrig ist und nur zwischen zehn und 15 Prozent liegt.

www.rackruether.de

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