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Start ins Berufsleben: Fünf neue Auszubildende bei Bedford

Für fünf junge Menschen war der 3. August ein ganz besonderer Tag: Der Start in ihre Ausbildung bzw. das duale Studium bei der Wurst- & Schinkenmanufaktur Bedford bedeutet für sie zugleich den Beginn eines neuen Lebensabschnitts.

Zwei von ihnen werden in den kommenden Jahren das Fleischerhandwerk erlernen, je ein Azubi wird zum Mechatroniker und zur Industriekauffrau in Teilzeit ausgebildet. Auch ein dualer Student im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre ist mit von der Partie. Insgesamt beschäftigt das Osnabrücker Familienunternehmen derzeit 14 Auszubildende.

Geschäftsführer Thorsten Schäfer weiß, welch hohen Stellenwert die Ausbildung von jungen Talenten bei Bedford genießt: „Als Familienunternehmen liegt uns die Berufsausbildung für junge Menschen besonders am Herzen, sie ist ein enorm wichtiger Bestandteil unserer Philosophie. Damit leisten wir nicht nur einen gesellschaftlichen Beitrag für unsere Region, sondern sichern zugleich die Zukunft unseres Betriebes und die hohe Qualität unserer Produkte.“

Flüchtling aus Guinea lernt den Fleischerberuf

Seit vielen Jahren zählt Bedford im Raum Osnabrück zu den wichtigsten Ausbildungsbetrieben der Branche. Mehr als die Hälfte der über 200 in der Produktion beschäftigten Mitarbeiter sind gelernte Fleischer und Fleischermeister. Dennoch ist die Suche nach Fachkräften jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung. Wie in vielen Handwerksbetrieben herrscht auch in der Fleischbranche Nachwuchsmangel – eine Entwicklung, der Bedford beispielsweise durch die interne „Azubi-Fangprämie“ entgegenwirkt. Weitere Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2020 sind jedoch nach wie vor willkommen. „Ganz besonders freut es uns, dass in diesem Jahr auch ein Flüchtling aus Guinea bei uns seine Ausbildung zum Fleischer beginnt“, so Katrin Schwager, stellvertretende Personalleiterin bei Bedford. „Er hat in den vergangenen Monaten seine Einstiegsqualifizierung gemeistert, sehr gut Deutsch gelernt und uns daher auf ganzer Linie von sich überzeugt.“

Ausbildungsstart in Zeiten von Corona

Die neuen Auszubildenden sind vom ersten Tag an ein fester Bestandteil des Unternehmens und nah dran am Geschehen. Wie vieles andere stand auch der Ausbildungsbeginn in diesem Jahr ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Das Programm der Einführungstage wurde umgestaltet, um die Hygieneabstände und damit die Sicherheit der Beteiligten sicherzustellen. Der traditionelle Betriebsrundgang, erste Schulungen in den Bereichen Arbeitssicherheit und Hygiene sowie ein gemeinsames Frühstück und Mittagessen mit Produkten direkt aus der Produktion durften dabei aber auf keinen Fall fehlen.

Nach den ersten Schritten im Unternehmen werden die Azubis schon bald fest in betriebliche Prozesse eingebunden. Dabei haben sie auch die Möglichkeit, über den eigenen Beruf hinaus über den Tellerrand zu blicken und in anderen Bereichen Verantwortung zu übernehmen. „Wir bieten zum Beispiel die Ausbildung zum ‚Energie-Scout‘ an“, erläutert Katrin Schwager. „Dabei geht es darum, den Energiemanagementbeauftragten zu unterstützen, Ein-sparpotentiale in unserem Betrieb zu identifizieren und gemeinsam dafür zu sorgen, dass wir in Zukunft noch nachhaltiger wirtschaften.“

www.bedford.de

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