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Schweizer Fleischmarkt im Überblick

Fleisch ist für die Schweizer nach wie vor ein beliebtes Nahrungsmittel. 51,72 kg Fleisch betrug 2012 der Pro-Kopf-Verbrauch. Das sind zwar rund 2 kg weniger als 2011, aber der gesamte Fleischabsatz betrug 421.018 t und liegt damit um 3,4 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Dies geht aus dem jährlichen Statistikbericht „Der Fleischmarkt im Überblick“ der Schweizer Branchenorganisation Proviande, Bern/Schweiz, hervor.

Bei den Schweizern landet vor allem Fleisch aus heimischer Produktion auf dem Teller. Im Verhältnis zum insgesamt in der Schweiz konsumierten Fleisch hat die Bevölkerung erneut mehr Schweizer Fleisch gegessen. Der Anteil stieg um 1,2 Prozent auf 81,3 Prozent. Das Gesamtvolumen der Fleischimporte sank um 4,9 Prozentpunkte. „Offenbar spielen Herkunft und Qualität eine zunehmend wichtige Rolle bei der Fleischwahl. Drei Viertel der Verbraucher legen laut unserer aktuellen Studie Wert auf die inländische Herkunft ihres Fleischs. Zwei Drittel sprechen einheimischer Ware besonders hohe Qualität zu“, erklärt Heinrich Bucher, Direktor von Proviande.

Dass die Verbraucher zunehmend hohen Wert auf die Fleischqualität legen, zeigt sich aber nicht nur im Inland. „Schweizer Fleisch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, das auch im Ausland gefragt ist“, sagt Daniela Haller, Leiterin Marketingkommunikation International von Proviande. So konnten vor allem die Schweizer Fleischspezialitäten ihren Marktanteil angesichts des schwierigen Marktumfeldes erfolgreich behaupten. Besonders hoch ist mit nahezu 90 Prozent der Exportanteil beim Bündnerfleisch und anderen Trockenfleischspezialitäten. Insgesamt wurden 2012 wieder über 2.100 t Schweizer Fleischspezialitäten exportiert.

www.swiss-meat.com

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