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Schumacher Packaging feiert 150 Jahre Werk Schwarzenberg

Für ein traditionsreiches Familienunternehmen wie Schumacher Packaging, Ebersdorf bei Coburg, ist es schon etwas ganz Besonderes: Das Werk in Schwarzenberg im Erzgebirge feiert demnächst sein 150-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wird in Schwarzenberg am 21. September groß gefeiert, eingeladen sind Kunden, Partner und Lieferanten, aber auch Vertreter von Politik, Behörden und Finanzwirtschaft.

Seit 2008 gehört die Karton- und Verpackungsfabrik in Schwarzenberg zur Schumacher Packaging Gruppe, einem der größten inhabergeführten Hersteller für Verpackungslösungen aus Well- undVollpappe. Seit jeher ist das Werk Schwarzenberg auf die Herstellung von Vollpappe spezialisiert. Seine Erfolgsgeschichte hat der Standort unter Leitung der Schumacher-Familie eindrucksvoll fortgesetzt: Mit Innovationskraft und nachhaltigem Wachstum geht es in die Zukunft.

Die Weichen von Beginn an auf Zukunft gestellt

Anlässlich der Jubiläumsfeier gewährt Schumacher Packaging all seinen Kunden und Partnern einen spannenden Blick hinter die Kulissen: Bei Werksführungen gibt es nicht nur die hochmoderne Produktion zu bestaunen, sondern auch die zahlreichen Investitionen in Umweltschutz und Ressourcenschonung. Insgesamt hat Schumacher Packaging seit 2009 fast 30 Mio. Euro in das Werk Schwarzenberg investiert. „Wir modernisieren die Produktion kontinuierlich, um den Standort stets fit für die Zukunft zu halten“, sagt Geschäftsführer Hendrik Schumacher. Eine der jüngsten Investitionen: Im letzten Jahr hat Schwarzenberg eine neue Schneid- und Anlagepartie für rund 1,5 Mio. Euro angeschafft.

Nachhaltigkeit und Wachstum gehen Hand in Hand

Die Produktion von Vollpappe ist vergleichsweise energieintensiv. „Wir arbeiten darum immer daran, den Energie- und Rohstoffeinsatz konsequent zu reduzieren“, erklärt Schumacher. „Das dient der Umwelt, und es sorgt für mehr Wirtschaftlichkeit. Nachhaltigkeit ist für uns enorm bedeutsam.“ So hat Schumacher Packaging im Werk Schwarzenberg ein Heizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung gebaut: Eine Dampfturbine erzeugt dort Elektroenergie, während gleichzeitig der Abdampf die Vollpappe trocknet. All die Maßnahmen zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung hat der Bundesumweltminister bereits gewürdigt, als er dem Werk Schwarzenberg 2013 den europäischen EMAS-Umweltschutzpreis überreichte. Doch Schumacher Packaging arbeitet daran, in allen Bereichen den Ressourceneinsatz kontinuierlich weiter zu reduzieren: ob es um Energie, Wasser oder Produktionsabfälle geht.

Wirtschaftliche Erfolgsgeschichte

Das Werk in Schwarzenberg stellt Vollpappe her. Das Rohmaterial dafür ist recyceltes Altpapier, und auch die Vollpappe selbst ist vollständig recycelbar. Während das Werk 2009 noch 35.000 t Vollpappe fertigte, werden es 2018 rund 46.000 t sein – fast ein Drittel mehr. „Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern ist es uns in den letzten Jahren gelungen, unsere Position im hart umkämpften Verpackungsmarkt kontinuierlich auszubauen“, berichtet Schumacher, „und diese Erfolgsgeschichte schreiben wir aktuell fort.“ So hat das Werk Schwarzenberg im letzten Geschäftsjahr einen Außenumsatz von knapp 32 Mio. Euro erwirtschaftet – gegenüber 2008 eine Steigerung um rund 40 Prozent. Als die Schumacher Gruppe das Werk vor zehn Jahren übernommen hat, hatte es zirka 150 Beschäftigte – inzwischen sind es bereits 195. 

1868 zunächst als Holzschleiferei gegründet, spezialisierte sich der Betrieb in Schwarzenberg schon bald auf die Fabrikation von Pappen. „Es waren bis heute 150 Jahre voller Höhen und Tiefen“, sagt Christian Bleyl, Geschäftsführer des Schwarzenberger Standorts. „Glücklicherweise gab es immer wieder Menschen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt die genau richtigen Entscheidungen getroffen haben. Die Leute hier in der Region haben dabei mehr als einmal wahre Kämpferqualitäten erwiesen.“ Eine Einschätzung, die Hendrik Schumacher teilt: „Man kann durchaus sagen, dass sich hier im Erzgebirge schon seit jeher Erfindergeist und Ideenreichtum mit handwerklichem Geschick und Zuverlässigkeit verbunden haben. Innovationskraft liegt hier offensichtlich in den Genen.“

www.schumacher-packaging.com

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