Fachwissen im Verkauf -

Salat – immer frisch auf den Tisch

Ob als Beilage oder Hauptmahlzeit – Blattsalate bieten viele Möglichkeiten. Pro Jahr essen Deutsche insgesamt 5,6 Kilogramm Salat, wobei 2,3 kg davon auf Kopf- und Eissalat entfallen. Letzterer rangiert sogar unter den Top Ten der meistverkauften Gemüsearten.

Am besten schmeckt Salat, wenn er frisch zubereitet und gegessen wird. Doch manchmal ist das nicht möglich. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) gibt Tipps, wie sich Salat ein paar Tage gekühlt frisch hält.

Zuerst sollten braune Stellen vom Salat entfernt werden, damit sie sich nicht weiter ausbreiten. Um das Welken zu verhindern, werden der Salatkopf oder einzelne Salatblätter am besten in einen Kunststoffbehälter, eine offene Folie oder in ein feuchtes Tuch verpackt und gekühlt aufbewahrt. Festere Salatsorten wie Romana sind etwas länger haltbar. Radicchio bleibt in ein Papiertuch gewickelt bis zu einer Woche frisch.

Salat gibt es das ganze Jahr über: von Mai bis Ende Oktober aus heimischem Freilandbau, im März/April und im November aus geschütztem Anbau. In Deutschland nimmt der Eissalat eine Spitzenposition ein: 2019 wurden auf 4.062 Hektar knapp 139.000 Tonnen Eissalat geerntet, Hauptanbaugebiete waren Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen; Kopf-, Blatt- und Romanasalat sowie Endivien werden zudem in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angebaut. In den Monaten November bis Mai stammen die Salate hauptsächlich aus dem Ausland. Importiert wird insbesondere aus Spanien und Italien. Während der Selbstversorgungsgrad bei Kopf- und Eissalat rund 74 Prozent beträgt, sind es bei anderen Salaten 48 Prozent.

www.bzfe.de / www.ble.de

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