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Ritterschlag für 13 Topabsolventen

Er ist der „Ritterschlag“ für den Topnachwuchs jeder Zunft: Nur die prüfungsbesten 20 Prozent jedes Meisterjahrgangs erhalten den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung. Im Metzgerfach holten sich 2018 stolze 13 Absolventen der 1. Bayerischen Fleischerschule Landshut diese hohe Auszeichnung. Acht der Junghandwerker wurden nun für ihre Spitzenleistungen geehrt.

Unter den Ausgezeichneten waren nicht nur vier junge Damen, sondern mit Florian Steiner sogar ein Fleischhauer aus Italien und mit Julia Merzinger eine Kollegin aus Österreich. Denn diesen Preis kann jeder erhalten, der im Freistaat die Meisterprüfung ablegt, unabhängig vom Herkunftsland. Ihre erfolgreichen Kollegen kamen aus Bayern, Franken, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg.

Ausdauer und höchste Kompetenz bewiesen zu haben, bescheinigte allen Staatspreis-Trägern Konrad Treitinger, Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. Vor über 200 Gästen verlas er eine der von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger handsignierten Ehrenurkunden, die den Ausgezeichneten „herausragende Leistungen in der Meisterprüfung“ attestieren.

Schul-Geschäftsführerin Barbara Zinkl zeigte sich beeindruckt von den tollen Karrieren, die viele der Jungmeister bereits gestartet haben. Sie würdigte, dass die Geehrten sich auch in ihrer Meisterprüfung nicht mit sparsamem Einsatz begnügt, sondern sich mit voller Motivation „reingehängt“ hätten. Der Staats­preis sei der verdiente Lohn dafür. Sie überreichte mit dem ehemaligen Schul-Gesellschafter Georg Zinkl und Treitinger die Urkunden – sowie als Bonus Weiterbildungsgutscheine für Seminare der Fleischerschule. Eingelöst werden können diese z.B. beim nächsten Kurs zum „Wurstsommelier“ ab 28. September oder zum „Fleischsommelier“ ab 9. November an der 1. BFS – laut Zinkl quasi ein „Muss“ für moderne Metzger mit höchsten Ansprüchen an Qualität, Service und Kundenberatung.

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