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Reagieren, bevor das Licht ausgeht

Mit der EU-Verordnung „Ökodesign-Anforderungen an Lichtquellen“ ist das Verkaufsverbot von T8-Leuchtstofflampen und Halogenlampen ab September 2023 beschlossene Sache. Unternehmen, die noch Leuchtstoffröhren zur Beleuchtung ihrer Hallen und Räume nutzen, sind ab diesem Moment gezwungen umzustellen. Das heißt konkret, dass bestehende, voll funktionstätige Lichtanlagen demontiert und ersetzt werden müssen. Jetzt zu handeln und nicht bis 2023 zu warten, macht laut Eurolux, Bonn, kosten- und energietechnisch sowie auch in Bezug auf ökologische Aspekte Sinn. „Mit unseren Anlagen reduzieren wir den Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent und verringern so die CO2-Emission,“ sagt Marco Prinz, CEO von Eurolux. Je nach Anlagengröße amortisieren sich die Investitionskosten bereits nach zwei bis vier Jahren.

Wie groß die Einsparungen sind, zeigt sich anhand eines realen Projekts, das Eurolux für Airbus umgesetzt hat. Der Beleuchtungs-Dienstleister optimierte eine Anlage mit einem ursprünglichen Energieverbrauch von 555 Megawattstunden pro Jahr um 66 Prozent. Statt jährlicher Energiekosten von 83.160 Euro plus Wartungskosten von 10.000 Euro benötigt die neue Anlage fast keine Wartung mehr und die Energiekosten liegen bei 28.350 Euro. Dabei wurde gleichzeitig eine Verbesserung der Beleuchtungsstärke von 500 auf 800 LUX erreicht. Das fördert die Konzentration, erleichtert Produktions- und Arbeitsprozesse und erhöht die Sicherheit.

Eine zeitnahe Umstellung lohnt sich vor allem deshalb, weil sie staatlich gefördert wird. Dabei besteht der Anspruch auf Förderung für eine Umrüstung auf LED für Unternehmen jeglicher Größe. Mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ werden Sanierungen über BAFA und KfW mit 20 Prozent unterstützt. Die Energieberater von Eurolux erstellen Beleuchtungskonzepte und helfen bei der Wahl des Förderprogramms und der Antragstellung.

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