Produktion -

Plastik vermeiden

Wer will das nicht! Speziell bei der Verpackung von Wurst und Käse gab es dazu bisher aber keine Lösung. Zu herausfordernd sind einerseits die Produkte mit ihrem Fett- und Feuchtigkeitsgehalt sowie die Hygienerichtlinien, die zu erfüllen sind. Andererseits sollen Aroma und Frische des Aufschnitts mehrere Tage lang erhalten bleiben. Kurz gesagt: Plastikverpackungen waren bisher die einzige Möglichkeit, um den Wünschen der Kunden ebenso gerecht zu werden wie den gesetzlichen Vorgaben. Mit „BioSamPak“ von S.A.M. Kuchler, Klagenfurt/Österreich, gibt es jetzt eine Alternative.

„Bio-SamPak“ ist eine Folie, die biologisch abbaubar ist, in den Gartenkompost darf und dennoch den „Komfort“ von Plastik bietet. Dank der atmungsaktiven Mehrkammern bleibt die Verpackung außerdem länger frisch, der Kunde kann den Aufschnitt portionsweise öffnen. Hergestellt wird die kompostierbare Folie aus Zellstoff, dem Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände. Das Holz dafür stammt aus zertifizierter Forstwirtschaft mit nachhaltiger Waldbewirtschaftung.

Ideal kombiniert wird die Biofolie mit den Systemen S.A.M. Slice & Pak. Die vollautomatischen Aufschnittmaschinen sind unter anderem mit integrierten Verpackungsgeräten erhältlich, die über ein Touchscreen-Display bedient werden. Das Prinzip ist einfach erklärt: Vorne wird die Wurst eingelegt, dann die gewünschte Menge angegeben – und hinten kommen die perfekt aufgelegten und verpackten Wurstblätter heraus.

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