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PHW-Gruppe investiert umfassend in hohes Qualitätsniveau

Der Umsatz der PHW-Gruppe, Rechterfeld, stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag 30.06.2016) um 3,2 Prozent auf 2,46 Mrd. Euro. Um weiterhin der steigenden Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Geflügel nachzukommen, hat sich das Unternehmen mit Investitionen von über 238,7 Mio. Euro für die Zukunft erfolgreich aufgestellt.

Im Kerngeschäftsfeld Geflügelspezialitäten musste die PHW-Gruppe aufgrund der beiden Großbrände in den Schlachtereien Donautal Geflügelspezialitäten, Bogen, im Februar 2015 und der Oldenburger Geflügelspezialitäten, Lohne, im März 2016 einen Umsatzrückgang verzeichnen. Das Umsatzvolumen sank in diesem Segment um 0,9 Prozent – von rund 1,40 Mrd. Euro auf 1,38 Mrd. Euro. Der Produktionsausfall in Lohne wird sich aufgrund des Stichtages des Geschäftsjahres zum 30. Juni 2016 erst im kommenden Geschäftsjahr vollumfänglich bemerkbar machen. Mit den Geflügelgesellschaften im Ausland legte die PHW-Gruppe zu: Die polnischen, bulgarischen und niederländischen Beteiligungen steuerten rund 471,2 Mio. Euro zum Gesamtumsatz der PHW-Gruppe bei, der im Geschäftsjahr 2015/16 insgesamt um 3,2 Prozent auf 2,46 Mrd. Euro stieg.

Geflügelfleisch wird insbesondere von Verbrauchern mit höherem Gesundheitsbewusstsein stärker nachgefragt, so dass in 2016 der Geflügel Pro-Kopf-Verbrauch nach Informationen des Branchendienstes Marktinfo Eier & Geflügel (MEG) von 19,8 kg weiter gestiegen ist und erstmalig die 20-kg-Marke erreicht hat.

Bei der PHW-Gruppe hat sich der Absatz der Geflügelspezialitäten für Hähnchen, Pute, Ente, Convenience und Wurst um insgesamt 1,7 Prozent auf 695.075 t (Vorjahr: 689.609 t) leicht erhöht. Während der Absatz bei Hähnchen aufgrund der beiden Brände in Bogen und Lohne zurückgegangen ist, konnte dieser Einschnitt durch den sich positiv entwickelnden Convenience-Bereich und die Auslandsgesellschaften aufgefangen werden.

Hohe Investitionen sichern Qualitätsniveau und schonen Ressourcen

Mit 238,7 Mio. Euro (Vorjahr: 115,2 Mio. Euro) investierte die PHW-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut nachhaltig in die eigenen Betriebsstätten. Allein 110,5 Mio. Euro sind in den Wiederaufbau der Donautal Geflügelspezialitäten in Bogen geflossen. Weitere Großinvestitionen in zweistelliger Millionenhöhe gingen in die Modernisierung der Anhaltinischen Geflügelspezialitäten in Möckern, die neue Frischeproduktion für die Allfein Feinkost in Zerbst, die Fertigstellung des Neubaus der Brüterei Süd in Regenstauf und den Erweiterungsbau der PetCom Tierernährung in Minden. Die restlichen Investitionen flossen unter anderem in den Erhalt und die Verbesserung der hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Dies vor allem im Hinblick auf Maßnahmen zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Seit 2012 wurden sukzessive alle Wiesenhof-Standorte der PHW-Gruppe auf die Zertifizierung nach dem ZNU-Standard „Nachhaltiger Wirtschaften Food“ vorbereitet. Seit 2016 sind alle deutschen Hähnchen- und Putenschlachtereien der PHW-Gruppe sowie der Geflügelwurstbetrieb in Rietberg erfolgreich nach ZNU-Standard zertifiziert.

www.phw-gruppe.de

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