Fachwissen im Verkauf -

Pfifferlinge: „Gold des Waldes“

Pfifferlinge sind in ganz Mitteleuropa weit verbreitet und weisen im Gegensatz zu anderen Pilzen eine relativ lange Sammelsaison auf. Allerdings ergeben erst die richtige Wärme und Feuchtigkeit „wüchsiges“ Wetter.

Frische Pfifferlinge haben eine goldgelbe Farbe, eine knackige Konsistenz und riechen aromatisch nach Wald. Lassen sie sich gummiartig biegen, sind sie nicht mehr frisch. Lose Ware ist besser als in Folie oder in Plastikschalen abgepackte Ware. Je frischer die Pfifferlinge sind, desto besser schmecken sie – und desto besser halten sie sich auch noch gekühlt ein, zwei Tage.

Pfifferlinge lassen sich nicht kultivieren; sie wachsen in einer Lebensgemeinschaft – der Botaniker spricht von Symbiose – zum Beispiel mit Buchen, Eichen, Fichten, Birken und Kiefern.

Mehr als ein Gericht mit 250 Gramm Wildpilzen in der Woche pro Person sollte man nicht essen, wegen der möglichen Strahlenbelastung und Belastung mit Schwermetallen. In Deutschland ist es nicht erlaubt, Lebensmittel mit einem Radiocäsiumgehalt von mehr als 600 Becquerel pro Kilogramm in den Handel zu bringen. Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert mit Stichproben, dass solche Lebensmittel, respektive Pilze, nicht verkauft werden.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

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