Prozessoptimierung -

Optimale Kühlleistung verlängert die Haltbarkeit

In den Kühl- und Gefrierräumen wie auch in der Theke wird die Temperatur in der Regel sehr genau überwacht. Die richtige Temperatur alleine garantiert aber noch keine optimale Haltbarkeit der Waren.

Erst in Kombination der geforderten Temperatur mit der richtigen Luftgeschwindigkeit wird die Kühlleistung optimal, bei gleichzeitig minimalem Gewichtsverlust durch Austrocknung.

Zum zuverlässigen Messen der Luftgeschwindigkeit gibt es, ebenso wie für die Temperaturkontrolle, kleine tragbare Messgeräte. Ist die Luftgeschwindigkeit zu gering, verliert das Kühlaggregat an Leistung, was sich wiederum direkt auf die Kosten der Kühlung niederschlägt. Ist die Luftbewegung zu hoch oder aber zu schnell, ist die Kühlung zwar sehr gut, jedoch trocknen dann auch die Oberflächen der Produkte schnell aus. Das führt zu Gewichtsverlusten einerseits und zu unschönen Trockenrändern andererseits.

Um eine optimale Kühllagerung zu gewährleisten, sollte die Luftbewegung in Kühl- und Gefrierräumen etwa 0,1 bis 0,3 Meter pro Sekunde betragen. In Gefrierräumen, die zum Einfrieren und nicht zum Gefrierlagern genutzt werden, kann die Luftbewegung auf bis zu 4,0 Meter pro Sekunde erhöht werden, da mit höherer Luftbewegung die Kühlleistung zunimmt und die einzufrierende Ware durch ihre Verpackung vor dem Austrocknen geschützt ist.

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