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Online-Portale und kostenpflichtige Suchmaschinen genau prüfen

Online-Portale im Catering werden zu einem immer größeren Thema innerhalb und außerhalb der Branche. Doch der Party Service Bund Deutschland e.V., Bremen, sieht diese Entwicklung kritisch. Präsident Ferdinand Patzer stellt fest: „Wir kennen kaum Fälle, in denen Online-Portale Caterern nennenswerte Geschäfte beschert haben. Stattdessen werden zusätzliche Kosten produziert.“

Noch kritischer fällt die Bewertung der kostenpflichtigen Catering-Suchmaschinen aus. „Auf diesem Gebiet tummeln sich besonders viele schwarze Schafe“, kritisiert Patzer. Dem Verband seien zahlreiche Unternehmer bekannt, die hier viel Geld gelassen hätten, ohne dass das Preis-Leistungs-Verhältnis auch nur einigermaßen ausgewogen gewesen wäre. Deshalb rät der Party Service Bund Deutschland e.V. den Caterern, eine Zusammenarbeit mit Online-Portalen und vor allem mit kostenpflichtigen Catering-­Suchmaschinen im Vorfeld genau abzuwägen und zu prüfen.

Allerdings erkennt der Verband auch die Notwendigkeit für die Branche, sich im Online-Marketing und in der Vermarktung über das Internet besser zu profilieren. Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken: „Natürlich ist das Catering ein Geschäft, das in herausragendem Maße von den persönlichen und unmittelbaren Kontakten zu den Kunden und potenziellen Kunden lebt. Trotzdem darf nicht vernachlässigt werden, dass die möglichen Auftraggeber vermehrt auch Online-Kanäle nutzen – je jünger sie sind, desto selbstverständlicher.“ Hier sieht der Party Service Bund Deutschland e.V. Nachholbedarf bei einigen Betrieben. „Wir werden unsere entsprechende Informationsarbeit in diesem Jahr intensivieren“, sagt Finken.

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