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Ökologische Take-away-Verpackungen

Steigende Mobilität und Erwerbstätigkeit bewirken, dass die Verpflegung außer Haus immer mehr an Bedeutung gewinnt. So hat der Umsatz im Außer-Haus-Bereich des Gastgewerbes von Januar bis April dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent zugenommen. Entsprechend steigt auch der Bedarf an Take-away-Verpackungen. Papstar aus Kall/Eifel ist hierbei das Thema Nachhaltigkeit besonders wichtig. Mit dem Einmalgeschirr pure bietet der Verpackungsspezialist umweltfreundliche, recycelbare Lösungen für die Außer-Haus-Gastronomie an.

Für die Produktlinie pure werden nur nachwachsende Rohstoffe wie Mais, Holz und Zuckerrohr verwendet. Aus Maisstärke entsteht der Bio-Kunststoff PLA, aus dem die Trinkbecher und die Trinkhalme hergestellt werden. Die sogenannte „Bagasse“ als Nebenprodukt der Zuckerrohrverarbeitung bildet den Grundstoff für die Teller und Schalen, für das pure-Besteck wird ausschließlich Birkenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verarbeitet, das auch nicht gebleicht werden muss. Eine Erweiterung erhielt die Produktlinie in diesem Jahr mit FSC-zertifizierten Servietten und Tischdecken. Das Zertifikat des Forest Stewardship Council bescheinigt den Holzprodukten, dass sie aus nachhaltig
bewirtschafteten Forstbetrieben stammen. Ebenso FSC-zertifiziert sind die Teller aus Frischfaserkarton, dabei wird nur so viel Holz aus den Wäldern bezogen wie auch nachwachsen kann. „Natürlich darf bei allem Umweltbewusstsein die Funktionalität der Verpackungen nicht leiden. So wird der Biokunststoff PLA zurzeit nur für Kaltgetränkebecher verwendet, da „die Einsatztemperatur 40 °C nicht überschreiten darf“, betont Markus Hust, Warengruppenmanager Einmalgeschirr und Serviceverpackungen bei Papstar.

„Für Papstar hat Nachhaltigkeit oberste Priorität“, sagt Marketingleiter Wolfgang Küpper. „Gerade die jüngere Generation fordert den Erhalt ihrer Lebensgrundlage ein.“ Der Begriff „Neo-Recycling“ taucht in diesem Zusammenhang immer häufiger auf. Er bedeutet, dass Produkte grundsätzlich wiederverwertet werden, anstatt diese zu verbrennen oder andersartig zu entsorgen. „Dem leisten wir Folge mit der Marke pure. Alle Einmalgeschirre und Verpackungen von pure lassen sich auch wiederverwerten durch Kompostieren oder Recycling“, so Küpper. Genauso wichtig ist allerdings die richtige Entsorgung der Take-away-Verpackung in die dafür vorgesehenen Behältnisse. „Denn ein Produkt ist nur dann nachhaltig, wenn der Bio-Kreislauf auch eingehalten wird“, sagt Küpper.

Neben Einmaltellern und -schalen sowie Trinkbechern für kalte oder heiße Getränke hat Papstar eine Vielzahl an weiteren „To-go“-Verpackungen im Angebot. So gibt es verschließbare Snackbecher bekannt aus dem Asia-Imbissbereich, dazu Schalen für Sushi oder andere Take-away-Produkte, Fingerfood-Behältnisse und -Spieße, Salatbesteck und die beliebte Currywurst-Schale aus Frischfaserkarton. Bei allen Serviceverpackungen aus Pappe oder Papier verwendet Papstar kein Recyclingmaterial, um die Kontaminierung von Lebensmitteln durch Rückstände zu vermeiden.

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