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Nicht alle Ziele realisieren können

Die Zentrag eG, Frankfurt am Main, hat im vergangenen Jahr ihre Position im Markt festigen und die Leistungsfähigkeit beweisen können. „Es freut uns, dass wir mit den 52 angeschlossenen Wirtschaftsorganisationen an die gute Entwicklung der Vorjahre anknüpfen konnten. Allerdings haben wir dabei nicht alle anvisierten Ziele auch entsprechend realisieren können“, sagte Vorstandssprecher Anton Wahl auf der Generalversammlung in Essen.

Besonders erfreulich war die Entwicklung im Eigengeschäft mit einem Gesamtumsatz von 102,5 Mio. Euro (+8 Mio. Euro). Dies entspricht einem Plus von 8,5 Prozent. Das Zentralregulierungsgeschäft hat sich hingegen um –4,7 Prozent ­negativ entwickelt (insgesamt 69,6 Mio. Euro). Hinsichtlich der Ertragsentwicklung lag Zentrag im letzten Jahr jedoch über Plan. 2014 erzielte die Zentrag eG einen Gesamtumsatz von 272,1 Mio. Euro (–0,1 Prozent).

In den Warenbereichen konnte Zentrag in den Segmenten Fleischereibedarf/Maschinen (+0,3 Prozent), Geflügel (+4,7 Prozent) sowie Lebensmittel (+2,1 Prozent) zulegen. Lediglich der Bereich Fleisch musste einen Umsatzrückgang von –4,8 Prozent hinnehmen. Gründe hierfür lagen vor allem in den gesunkenen Fleischpreisen.

Die Entwicklung bei den Wirtschaftsorganisationen sah dabei wie folgt aus: gesamtes Warengeschäft (+0,9 Prozent), Fleisch (–0,9 Prozent), Geflügel (+2,8 Prozent), ­Lebensmittel (+1,8 Prozent), ­Fleischereibedarf/Maschinen (+0,5 Prozent). Insgesamt erwirtschafteten die Mitgliedsbetriebe einen Umsatz von 850,1 Mio. Euro (2013: 841,3 Mio. Euro). Dieser Wert markiert den bisher höchsten Stand. Und er ist vor allem bemerkenswert angesichts der Preisrückgänge – etwa bei Fleisch. Das Investitionsvolumen der Wirtschaftsorganisationen betrug 11,0 Mio. Euro (2013: 12,6 Mio. Euro). Wahl stellte aber auch fest: „Die Bedarfsdeckung mancher Mitglieder bei der Zentrag eG hat noch genügend Luft nach oben, sie muss in den nächsten Jahren im Interesse aller gesteigert werden.“

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