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Neuheiten für die Kennzeichnung von Produkt und Verpackung

Der Kennzeichnungsanbieter Bluhm Systeme, Rheinbreitbach, ist auf der Fachpack mit einigen neuen Systemen am Start. Ein Messehighlight ist das 3D-Etikettierportal Legi Flex 6100. Dieser Etikettendruckspender kann mittels einer Kamera die Position einer Kartonage ermitteln und seinen Applikator genau darauf abstimmen. Wenn sich Produkte auf einem Förderband nicht exakt führen lassen, sorgt das System trotzdem für eine zuverlässige Kennzeichnung.

Der neue NoLiner ist ein Etikettendruckspender, der Etiketten ohne Trägermaterial verarbeitet. Das System verfügt über eine Zerstäubungseinheit, die die Etikettenrückseiten nach Bedruckung mit einem feinen Flüssigkeitsfilm auf Basis von Wasser versieht. Das aktiviert die Trockengummierung, so dass die Etiketten genauso auf Produkte und Verpackungen aufgebracht werden können wie herkömmliche Etiketten. Etikettenrollen ohne Trägermaterial fassen mehr Etikettenmaterial bei gleichem Rollendurchmesser. Das ist nicht nur platzsparend bei Transport und Lagerung. Auch sind dadurch seltener Rollenwechsel erforderlich.

Brillante Farbetiketten drucken und aufbringen – das ist mit dem Etikettendruckspender Legi-Air 6500 möglich. Er besteht aus Auf- und Abwickler, einem Epson Farbetikettendrucker und einer Tamp-Blow-Einheit. Schnell druckt und appliziert das System bunte Etiketten mit bis zu 600 dpi in 4 bis 8 Zoll Breite. Der ­Palettenetikettierer AP 182, der Paletten dreiseitig ohne Schutzzaun etikettieren kann, hat ein Up­grade erhalten: Die neue Version AP 182 RT hat einen rotierenden Spendestempel, der eine Etikettierung im Hoch- und Querformat ermöglicht.

Der Linx 10 ist ein mobiler Continuous Inkjetdrucker für den Einstieg in die industrielle Kennzeichnung. Er druckt bis zu drei Zeilen in einer Geschwindigkeit von 2,66 m pro Sekunde. Er kann wahlweise an Produktionsbändern montiert und mit einem automatischen Linien-Geschwindigkeitssensor ausgestattet werden.

Der Linx TT 1000 ist ein neuer Thermotransfer-Direktdrucker zur Beschriftung von Folienverpackungen. Das Gerät druckt mit einer Auflösung von 300 dpi bei einer Geschwindigkeit von bis zu 1.000 mm pro Sekunde. Druckbreiten von bis zu 107 mm und Farbbandlängen von bis zu 1.200 m sind genauso möglich wie ein getakteter oder kontinuierlicher Druck. Der Linx TT 1000 verfügt über ein bedienerfreundliches HMI, verkürzt Rüstzeiten dank des Farbbandkassettensystems und spart Farbbänder durch minimale Drucklücken.

Die Laserstation mit Kamera erkennt Produkte in chaotischer Anordnung und versieht sie mit einer Kennzeichnung. Möglich macht dies eine Kamera, die die Lage von Werkstücken erkennt und dem Laser exakte Positionsangaben übermittelt. Der Laserbeschrifter weiß demzufolge genau, wo und in welchem Winkel die Kennzeichnung zu erfolgen hat.

Bluhm zeigt auch, was eine Laser-Roboter-Kollaboration ermöglicht: „Kollege Roboter“ greift nach einer Faltschachtel und hält ihre vier Seiten nacheinander vor den Laserkopf. Der Laser kennzeichnet jede Seite mit individuellen Informationen.

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