Technik -

Nach undichten Stellen suchen

Die Dostmann electronic GmbH, Wertheim, stellt mit dem GD 380 ein neues Gaslecksuchgerät für Kühlmittel vor. Das Gerät eignet sich zur Kontrolle der Dichtigkeit von Kühlanlagen oder zur Suche nach Leckagen und ist das perfekte Werkzeug zur Wartung von Kühlanlagen, so der Hersteller.

Mit dem 40 cm langen, flexiblen Schwanenhalssensor des Gasdetektors GD 380 ist die Überprüfung auch an schlecht erreichbaren Stellen möglich. Er sollte circa 6 mm über dem zu untersuchenden Bereich der Leitung platziert werden. Der Halbleiter-Sensor reagiert Produktangaben zufolge schnell. Der Gasdetektor ist sensibel für die Kühlmittel oder Gase R-134A, R-404A, R-410A, R-407C, R-22, R 502, R 600A. Die Empfindlichkeitsgrenze liegt bei 3 g/Jahr. Das Gerät misst die Kühlmittel in zwei unterschiedlichen Sensibilitätsbereichen. Dabei ist für die Suche nach einer Leckage zuerst die hohe Empfindlichkeitseinstellung sinnvoll, da die Konzentration mit der Entfernung vom Leck abnimmt. Nach dem Fund eines undichten Bereichs ist es empfehlenswert, für die genaue Lokalisierung die niedrigere Sensitivität zu wählen. Somit lassen sich Konzentrationsunterschiede auch bei hohen Konzentrationen lokalisieren.

Das Gerät arbeitet mikroprozessorgesteuert mit digitaler Signalverarbeitung. Die Gaskonzentration wird farbig mit sieben LEDs angezeigt, je nach Konzentration Grün, Orange oder Rot. Bei Erreichen einer Grenzkonzentration erfolgt zusätzlich zur optischen Warnung durch die rote Anzeige ein akustischer Alarm durch einen Warnton.

Zur sauberen Aufbewahrung und zum sicheren Transport ist im Lieferumfang ein Koffer enthalten. Das Gerät wiegt nur 400 g. Die Spannungsversorgung erfolgt durch 4 u 1,5-V-AA-Batterien. Zur Schonung der Batterien besitzt das Gerät eine Selbstabschaltung, die automatisch nach zehn Minuten das Gerät abschaltet.

© fleischerei.de 2021 - Alle Rechte vorbehalten