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Multivac setzt weiterhin auf eigenen Nachwuchs

In Zeiten, in denen es trotz Fachkräftemangel vielen Unternehmen in Deutschland schwerfällt, alle Ausbildungsplätze zu besetzen, konnte Multivac für das begonnene Ausbildungsjahr 2022 43 Auszubildende und 13 dual Studierende begeistern – unter anderem mit modernen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Digitalisierung.

Der Fachkräftemangel greift um sich. Und trifft besonders den Maschinenbau hart. 57 Prozent der Investitionsgüterproduzenten können offene Stellen nicht besetzen, zeigt der DIHK-Report Fachkräfte 2021. Eine bedrohliche Situation, auf die Multivac mit verstärkter Investition in Ausbildung reagiert. „Nachwuchskräfte für uns zu begeistern, ihnen eine hochwertige Ausbildung zu ermöglichen und sie an uns zu binden: Für uns als Familienunternehmen ist das nicht nur ein wichtiger Bestandteil, um unsere Zukunft zu sichern und dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen“, sagt Lulzim Gojani, Executive Vice President Corporate HR bei Multivac. „Wir sehen dies auch als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung in den Regionen, in denen wir verwurzelt sind und denen wir uns verpflichtet fühlen.“

Doch Azubis fallen nicht vom Himmel. Um junge Menschen zu begeistern, kooperiert Multivac seit Jahren mit Schulen aus der Region, informiert Schüler über Ausbildungsmöglichkeiten und bietet Praktika zum Reinschnuppern an. Zudem kontaktiert das Unternehmen Schüler multimedial – auch zeitgemäß über Social-Media-Kanäle. Mit diesen Maßnahmen ist es gelungen, die Gesamtanzahl der Nachwuchskräfte von 2010 bis 2021 am Stammsitz um 56,9 Prozent zu steigern. „Für 2023 erreichen wir mit 43 neuen Auszubildenden und 13 dual Studierende einen neuen Rekord“, freut sich Gojani. Dabei habe die Bandbreite der Ausbildungsmöglichkeiten erneut zugenommen. „Einen besonderen Schwerpunkt legen wir zunehmend in Ausbildungsberufen, aber auch dualen Studiengängen, die unser Unternehmen fit machen für die Digitalisierung.“ So stehen längst nicht mehr nur Klassiker wie Elektrotechnik, Mechanik und Maschinenbau auf dem Programm, sondern auch Ausbildungen zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement und duale Studiengänge im Bereich Informatik. Multivac kooperiert hier unter anderem mit den Hochschulen Kempten, Ravensburg/Friedrichshafen und der Technischen Hochschule Mittelhessen.

Multivac hat allen Grund zur Freude. Für das kommende Ausbildungsjahr blieben lediglich eine Ausbildungsstelle und ein Studienplatz im Headquarter unbesetzt. Keine Selbstverständlichkeit. Denn trotz steigenden Fachkräftemangels sind zuletzt bis zu 40 Prozent aller Ausbildungsstellen in Deutschland unbesetzt geblieben, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Multivac gelingt es aber nicht nur, junge Menschen für Studium und Ausbildung zu begeistern, sondern sie auch im Unternehmen zu halten. „In der Ausbildung beträgt die Übernahmequote derzeit 92 Prozent“, betont Gojani. „Und mehr als 90 Prozent der Studenten sehen in Multivac einen potentiellen Arbeitgeber für eine Festanstellung.“ Ein Erfolg, der auch über die Region hinaus anerkannt wird. „Als bedeutsamer Arbeitgeber im Allgäu haben wir 2021 von der bayrischen Staatsregierung den Sonderpreis für überdurchschnittliches Ausbildungsengagement erhalten.“

www.multivac.com

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