Bedientheke -

MRSA – Antibiotika und Resistenzen

MRSA hat jeder schon einmal gehört, doch was verbirgt sich genau hinter der Abkürzung? Die vier Buchstaben stehen für Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Bakterien.

Staphylococcus aureus ist ein weit verbreitetes Bakterium, das Haut und Schleimhäute von Mensch und Tier besiedelt. Die Methicillin-resistente Variante ist unempfindlich gegen bestimmte Antibiotika. Kommt es zu MRSA-Infektionen, wirken diese Antibiotika nicht mehr.

MRSA können Infektionen und Entzündungen der Atemwege hervorrufen. Häufig treten Keime in Krankenhäusern auf und werden dort von Mensch zu Mensch übertragen. Neben den Krankenhauskeimen gibt es auch nutztierassoziierte MRSA, die vor allem bei Menschen gefunden werden, die häufigen Kontakt mit Nutztieren haben (zum Beispiel Landwirte oder Veterinäre). Die verschiedenen S. aureus-Stämme haben unterschiedliche Eigenschaften; die Nutztier assoziierten Stämme tragen vergleichsweise selten die typischen krankmachenden Eigenschaften.

Fragen und Antworten zu MRSA, ihre Eigenschaften, ihr Vorkommen, mögliche Infektionswege und mögliche Maßnahmen (Antibiotikaminimierung) hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zusammengestellt.

Renate Kessen, www.aid.de

© fleischerei.de 2018 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar angeben zu können.
Login

* Pflichtfelder bitte ausfüllen