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Mehr Umsatz mit Spargel

Ab sofort bis offiziell zum 24. Juni, dem Johannistag, hat frischer Spargel aus Deutschland wieder Saison. Das teure Gemüse wird in vielen Variationen genossen, mit Vorliebe jedoch in Kombination mit rohem und gekochtem Schinken oder auch mit edlen Fleischstücken wie Filet und Roastbeef. Fleischer-Fachgeschäfte können sich also über eine steigende Nachfrage nach umsatzstarken Produkten aus dem Kernsortiment freuen. Darauf müssen sich Fleischereien aber nicht beschränken, denn die grünen oder weißen Stangen aus deutschem Anbau bereichern auch das Zusatzsortiment von Metzgereien und eignen sich hervorragend für Verkaufsaktionen.

Die Spargelernte ist aufwändig und personalintensiv, da die Stangen einzeln in Handarbeit gestochen werden müssen. Bis jetzt existiert noch kein Verfahren, diesen Prozess zu automatisieren, daher ist Spargel im Vergleich zu anderem Gemüse auch recht teuer. Das vermittelt Verbrauchern den Eindruck, sich etwas Besonderes zu gönnen. Davon können Fleischer-Fachgeschäfte profitieren. Schließlich gehören zum perfekten Spargelgenuss ein leckerer Schinken oder ein ausgezeichnetes Lammkotelett, selbstverständlich in bester handwerklicher Qualität.

Eine starke Nachfrage nach Spargel bedeutet auch mehr Schinken- und Fleischverzehr und damit mehr Umsatz. Fein aufgeschnitten, entfaltet der Schinken in dünnen Scheiben sein Bukett, das die feinsüßliche Note der Spargelaromen besonders gut zur Geltung bringt. Nutzen Sie deshalb die Spargelsaison für den zusätzlichen Verkauf Ihrer Schinkenspezialitäten und machen Sie in Ihrem Geschäft darauf aufmerksam. Die Stangen lassen sich zu Dekorationszwecken sehr gut stapeln oder fächern und mit frischen Petersiliezweigen oder anderen Kräutern hübsch arrangieren.

Machen Sie Ihre Kunden auch mit Aktionsplakaten auf Ihre Spargelangebote aufmerksam. Aufsteller und frühlingshafte Schaufensterdekorationen wecken den Appetit auf frischen Spargel mit leckerem Schinken.

Gestalten Sie Ihr Schinken- und Fleischangebot vielfältig und ansprechend, beispielsweise mit einer „Spargel-Schlemmer-Ecke“ in Ihrem Verkaufsraum. Verschiedene Dekorationen aus weißen und grünen Spargelstangen machen den Kunden auf Ihr Spezialsortiment zur Spargelzeit aufmerksam. Auch an der Bedientheke können Sie Ihren Kunden die Entscheidung über die besten Schinkensorten zur Spargelzeit erleichtern. Wenn der Spargel gemeinsam mit den aufgeschnittenen Schinkenscheiben auf einer Platte präsentiert wird, ist das Edelgemüse ein verkaufsfördernder Blickfang.

Bieten Sie Ihren Kunden auch Rezepttipps für den perfekten Spargelgenuss, zum Beispiel auf Handzetteln. Viele Kunden sind zudem dankbar, wenn Sie Ihnen Hinweise zur richtigen Zubereitung und Lagerung des Spargels geben können.

Richtig zubereitet trifft Spargel fast jeden Geschmack und kommt dank seiner gesunden Inhaltsstoffe und seiner entschlackenden Wirkung auch aktuellen Gesundheit- und Wellnesstrends entgegen. Die deutsche Anbaufläche deckt rund 80 Prozent des hiesigen Spargelbedarfs ab. Der Spargelanbau ist über das ganze Bundesgebiet verteilt, die größte geschlossene Anbauregion ist Beelitz in Brandenburg.

Spargel ist eines der leichtesten Gemüse. Gekocht enthält er nur 13 Kalorien je 100 g, was ihn zum Mittelpunkt zahlreicher Frühlingsdiäten macht. Außerdem sind die schlanken Stangen sehr gesund. Die enthaltene Asparaginsäure wirkt entschlackend und entwässernd. Gift- und Schlackenstoffe werden aus dem Körper geschwemmt, das Blut wird gereinigt und die Funktion von Leber, Nieren und Lunge unterstützt. Die entwässernde Wirkung soll sich auch positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken und hohen Blutdruck mindern. Zudem fördert der Ballaststoffanteil von 1,5 Prozent die Verdauung. Spargel enthält Kalium, ein für die Herz- und Muskeltätigkeit wichtiger Mineralstoff. Ebenso Folsäure, die für Zellaufbau und -teilung wichtig ist. Spargel ist darüber hinaus reich an Vitamin A, B1, B2, C und E.

Beim Kauf von Spargel sollte der Frische die höchste Aufmerksamkeit gelten. Lange Transportwege, Unterbrechungen bei der Kühlung und zu hohe Kühltemperaturen lassen die Stangen austrocknen und führen zu bräunlichen Verfärbungen. Daher ist heimische Ware meistens die frischere Alternative.

Beim Kauf muss darauf geachtet werden, dass der Kopf der Spargelstangen geschlossen ist. Die Stangen sollten gut geformt, dabei fest sein und glänzen. Frischer Spargel lässt sich außerdem leicht brechen und quietscht, wenn man die Stangen aneinander reibt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Schnittenden zusammendrücken. Tritt Saft aus, ist der Spargel frisch. Der Saft sollte zudem angenehm duften und nicht säuerlich schmecken. Gespaltene oder hohle Stangen deuten auf eine unzureichende Qualität des königlichen Gemüses hin.

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