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Lebensmittel: Reger Handel mit europäischen Nachbarn

Die Niederlande ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands für Lebensmittel. Im Jahr 2014 wurden Erzeugnisse im Wert von 9 Milliarden Euro dorthin ausgeführt und holländische Lebensmittel im Wert von 14 Milliarden Euro importiert, meldet das Statistische Bundesamt (destatis). Weitere wichtige Handelspartner waren Frankreich und Italien.

Im vergangenen Jahr hat Deutschland Lebens- und Genussmittel im Wert von rund 67 Milliarden Euro exportiert und Erzeugnisse im Wert von knapp 76 Milliarden Euro importiert. Die Ausfuhren hatten einen Anteil von sechs Prozent und die Einfuhren einen Anteil von acht Prozent an den deutschen Gesamtexporten beziehungsweise -importen.

Knapp die Hälfte der deutschen Lebensmittelexporte waren Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs, rund 36 Prozent tierische Erzeugnisse und lebende Tiere. Genussmittel wie Kaffee, Tee, alkoholische Getränke und Tabakerzeugnisse machten 15 Prozent aus. Bei den Importen hatten Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs den höchsten Anteil (58%), gefolgt von tierischen Produkten und lebenden Tieren (28%) und Genussmitteln (14%).

Rund 85 Prozent der Exporte gingen in andere europäische Länder, 9 Prozent nach Asien, 4 Prozent nach Amerika und 2 Prozent nach Afrika. Bei den Importen spielten neben EU-Ländern (75%) außereuropäische Länder eine größere Rolle: 14 Prozent kamen aus Amerika, 7 Prozent aus Asien und 3

Prozent aus Afrika.

Heike Kreutz, www.aid.de

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