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Langos: Fladenbrot auf Ungarisch

Langos ist ein beliebter Snack. Das frittierte Fladenbrot wird meist mit Käse und einer Knoblauchcreme belegt und schmeckt warm am besten. Schnell und unkompliziert kann die ungarische Spezialität zubereitet werden.

Langos (gesprochen: „Langosch“) sind einfache Hefeteigfladen, die ursprünglich über offener Flamme am Rand eines Holzofens ausgebacken wurden. In Ungarn essen die Menschen Langos zum Frühstück, als deftige Zwischenmahlzeit oder als Beilage zu Suppen, Salaten und Schmorgerichten mit Paprika („Letscho“).

Für den Teig wird die Hefe in lauwarmem Wasser mit etwas Zucker aufgelöst. Mehl und Salz in einer Schüssel vermengen und das Hefegemisch und lauwarme Milch hinzugeben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten und an einem warmen Ort abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen sichtlich vergrößert hat. In manchen Rezepten werden noch gekochte und zerdrückte Kartoffeln hinzugegeben.

In der Zwischenzeit kann man das Sonnenblumenöl zum Ausbacken in einer tiefen Pfanne auf etwa 180 Grad Celsius erhitzen. Eine kleine Menge Hefeteig zu einer Kugel formen und zu einem dünnen ovalen Fladen ausrollen. Der Rand sollte etwas dicker sein als die Mitte. Im heißen Fett von jeder Seite ein bis zwei Minuten goldgelb backen. Die Fladen auf Küchenpapier abtropfen lassen und nach Wunsch belegen.

Ein beliebtes Topping ist Knoblauchcreme mit Käse. Für die Knoblauchcreme werden ein bis zwei Knoblauchzehen gepresst. Mit saurer Sahne, Naturjoghurt oder Schmand mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Wer das Knoblaucharoma intensivieren möchte, bepinselt den fertigen Fladen vor dem Belegen mit Knoblauchöl. Gebratener Speck, Räuchertofu, Frühlingszwiebeln und frische Kräuter wie Petersilie können den Belag ergänzen. Als Käse sind Edamer, Gouda, Cheddar, aber auch Feta gut geeignet. Wer es lieber süß mag, kann die Fladen mit Puderzucker bestäuben und einem Klecks Marmelade oder selbstgemachtem Apfelmus krönen. Auch Bananenscheiben mit einer Nuss-Nougat-Creme und gehackten Nüssen machen sich gut auf dem Schmalzgebäck.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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