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Knackig im Biss

Gebrühte Bratwurst steht nach wie vor ganz oben auf der Liste der beliebtesten Snacks in Deutschland. Entsprechend kritisch wird sie beim Verzehr beurteilt. Wer herzhaft in ein appetitlich frisches Bratwürstchen beißt, erwartet vor allem einen knackigen Biss und einen guten Geschmack. Dabei ist es dem Verbraucher egal, in welcher Art von Hülle das aufbereitete Brät steckt. Was beim Würstchen zählt, ist die Sensorik – das zarte Raucharoma, die pralle Füllung, gute Brateigenschaften und der Geschmack.

Die Hülle selbst sollte beim Verzehr positiv als optisches und Form gebendes Element wahrgenommen werden. Diese Eigenschaften bietet der der modifizierte Collagen-Kranzsaitling SCC-B von Naturin, Weinheim.

Während der Kranzsaitling SCC-B ursprünglich seine Vorteile bei frischer Bratwurst ausspielte, wurde die neue Variante auf die Produktion und die charakteristischen Eigenschaften von gebrühter und geräucherter Wurst abgestimmt, wie sie vor allem in Deutschland bevorzugt wird. Die Collagenhülle mit Krümmung bietet zudem die typische „Würstchen-Optik“.

Für die Hersteller in Handwerk und Industrie wird der Aspekt der Wirtschaftlichkeit immer wichtiger. Beim Füllen, Räuchern und Brühen zeigen sich gerade hier weitere Pluspunkte des Kranzsaitlings. Ein deutlich kürzerer Räucherzyklus als bei Naturdärmen und eine gleichmäßige Rauch- und Farbannahme schlagen in der Kalkulation ebenso zu Buche wie geringere Gewichtsverluste während der Hitzebehandlung. Durch rationellere Verarbeitung kann der Ausstoß von gebrühter Bratwurst ebenso wie von geräucherter Brühwurst pro Stunde signifikant erhöht werden. Der SCC-B ist laut Naturin für alle modernen Füllanlagen geeignet, die Festigkeit lässt sich über das Anlagenprogramm regeln und einstellen. Angeboten wird der neue SCC-B in den Kalibern 19 bis 30 mm. Dabei sind eine hohe Kalibertreue (+/–0,5 mm) ebenso gewährleistet wie eine gleich bleibende Raupenlänge.

Bei einer täglichen 100-kg-Charge kann nach Unternehmensangaben eine Zeitersparnis von bis zu 45 Prozent gegenüber dem Natur-darm erzielt werden. Gemeinsam mit den weiteren Vorzügen wie einem verbesserten Nutzungsgrad summiert sich der Kostenvorteil gegenüber dem Schweinedarm im beliebten Kaliber 28 laut Hersteller auf einen fünfstelligen Betrag pro Jahr.www.naturin.de

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