Verkauf -

Keine Angst vor Fett

Zahlen allein reichen nicht

Voraussetzung für die Kundenberatung ist das Wissen über Fettgehalte. Die wenigen Werte von magerem Fleisch inklusive Energie prägen sich leicht ein. Bei Schinken und Wurst wird es umfangreicher. Im Alltag reicht es völlig aus, die Fleisch-Erzeugnisse intern in Gruppen einzuteilen. Beispiele: Sorten mit maximal drei Prozent Fett, die nach der Health-Claims-Verordnung als fettarm gelten. Sorten mit bis fünf Prozent Fett. Solche mit über fünf bis 15 Prozent, über 15 bis 30 Prozent und darüber. Überflüssig wird das Auswendiglernen mit modernen Waagensystemen. Per Knopfdruck erhalten Verkaufspersonal und Kunden die genauen Nährwerte für jedes Produkt. Information im Trend der Zeit. Hilfreich und notwendig. Doch wer glaubt, mit dieser Anschaffung bereits Ernährungsberatung zu praktizieren, der irrt. Diese Systeme bringen den Thekenverkauf lediglich auf eine Informationsstufe, die die Industrie mittels Verpackung längst erreicht hat.

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