Zusatzsortiment -

Käse im Zusatzangebot

Käse ist in vielen Fleischereien schon seit langem fester Bestandteil des Zusatzsortiments. Er ist eine ideale Ergänzung des Fleischwarenangebotes und sorgt außerdem für mehr Umsatz. Doch die Auswahl muss stimmen und zum hochwertigen Kernsortiment passen.

Dementsprechend muss sich auch das Verkaufspersonal von Fleischereien mit den Produkten in der Käsetheke auskennen; denn umfangreiches Fachwissen rund um Käse und den Käseverkauf hilft, sich im dieser Warengruppe zu etablieren und den Kunden die Fragen zu beantworten, die oft gestellt werden, etwa welche Milchart wurde für den einen oder anderen Käse verwendet wurde.

Die wichtigsten Milcharten für Käse sind Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Büffelmilch, wie sie zum Beispiel für den echten Büffelmozzarella verwendet wird. Durch die vielen wertvollen Bestandteile der Milch wird Käse ein besonderes Lebensmittel, das in der gesunden Ernährung nicht fehlen sollte und daher auch nicht im Sortiment einer Fleischerei.

Bei der Sortimentsgestaltung in der Käsetheke ist allerdings zu beachten, dass der Charakter eines Fachgeschäftes nach exklusiven Angeboten, besonderen Käsesorten und Spezialitäten verlangt.

Eine wichtige Rechtsgrundlage für den Käseverkauf ist die Käseverordnung, in der zum Beispiel Käsegruppen, Standartsorten und Fettgehalt ebenso festgelegt, wie auch die Herstellung von Käse, die Kennzeichnung, Begriffsbestimmungen oder der Verkauf von verpacktem oder unverpacktem Käse. Die Käseverordnung ist nicht nur hilfreich, wenn es um die Deklaration von Käse und Milchprodukte geht, sie regelt auch den Fettgehalt der einzelnen Fettgehaltsstufen.

Bei verpackter Ware tritt zusätzlich die Preisauszeichnungs- und Kennzeichnungsverordnung in Kraft, weil es um die richtige Deklaration von verpackter Ware geht. In dieser Verordnung wird bestimmt, welche Angaben ein Preisschild in der Bedientheke beinhalten sollte und was auf der Verpackung von vorverpackter Ware stehen muss. Jedes Preisschild enthält demnach folgende Angaben: Name des Käses, Käsegruppe (Hartkäse, Schnittkäse usw.), Fettgehalt in Trockenmasse (wobei das Wort „Fett“ immer ausgeschrieben sein muss) oder die Fettgehaltsstufe, wie zum Beispiel Doppelrahmstufe usw., Preis pro 100 g oder pro Kilogramm, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bei Frischkäse, Milchart, wenn die Milch nicht von der Kuh stammt (eventuell als Zusatzinformation für Kunden), Herkunftsland als Zusatzinformation für Kunden, Zusatzstoffe (falls erforderlich). Als Zusatzstoffe gelten zum Beispiel Natamycin, Sorbinsäure oder Paraffin. Liegt aber ein Textbuch aus, in dem die verschiedenen Zusatzstoffe aufgelistet sind, dann müssen sie nicht auf dem Schild deklariert werden.

© fleischerei.de 2018 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar angeben zu können.
Login

* Pflichtfelder bitte ausfüllen