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In zehn Jahren den Umsatz verdoppelt

Die Konzentration auf die Kernkompetenz hat sich in den vergangenen zehn Jahren für die Geschwister Peter und Petra Cornelius gelohnt. Ihr Hockenheimer Unternehmen Cornelius verzeichnet eine Verdoppelung des Umsatzes von
5 Mio. auf aktuell 10,5 Mio. Euro. Auch künftig soll weiter in den Standort und in die Marke investiert werden, versichert Peter Cornelius.

„Unser Ziel ist es, stets die beste Pfälzer Leberwurst herzustellen“, sagt der gelernte Fleischermeister, „das Potenzial dazu haben wir.“ Mit 85 Prozent des Absatzvolumens trägt diese Produktgruppe zum Gesamtumsatz den Löwenanteil von 8,7 Mio. Euro bei. Das ebenfalls regionaltypische Produkt Leberrolle erwirtschaftete eine Million Euro, die Gänseleberwurst gilt eher als saisonale Spezialität.

Cornelius setzt bei der Produktion auf kleine Chargen, den weitgehenden Verzicht auf Zusatzstoffe und auf eine lange Haltbarkeit, die teils sogar ohne Kühlung mehrere Wochen beträgt. Hergestellt werden insgesamt 13 Rezepturen, sechs davon entfallen allein auf die verschiedenen Varianten der Pfälzer Leberwurst. Die Rohstoffe stammen, soweit dies möglich ist, aus der Region. Lediglich 1,2 Prozent des Volumens wird mit dem Bio-Siegel verkauft. Beschäftigt sind rund 40 Mitarbeiter in Produktion und Vertrieb. Die Absatzkanäle sind in erster Linie LEH (60 Prozent) und Discount (25 Prozent) sowie Fleischer-Fachgeschäfte und Gastronomie. Ein Viertel der Produktion wird über die Bedienungstheke verkauft.

Die Ertragslage wird als „besser gegenüber dem Vorjahr“ eingestuft. Der Export nimmt ebenfalls zu. Dabei finden sich die meisten Freunde der Pfälzer Leberwurst in Spaniens Urlaubsregionen sowie in Skandinavien, in Übersee sind es Brasilien und die USA.

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