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„Impfung gegen Ebergeruch ist ethisch die beste Alternative“

Im Kontext der „4th China International Food, Meat and Aquatic Products Exhibition” in Shanghai/China fand am 13. Mai 2018 der Workshop „Fleischqualität und Lebensmittelsicherheit von gegen Ebergeruch geimpften Tieren“ statt, welcher von der „China Entry & Exit and Inspection and Quarantine Association (CIQA)“ in Zusammenarbeit mit Zoetis, Zaventem/Bel­gien, durchgeführt wurde.

Nach der Einführung von Duan Xiao hong, Vize-­Generalsekretär der CIQA, hieß Mike Qing Wang, Se­nior-Vizepräsident von Zoetis, die Teilnehmer (Offizielle und Experten aus den Bereichen Einfuhr & Ausfuhr und Lebensmittelsicherheit des Hauptzollamts von China sowie der Provinzen) willkommen.

In seiner Präsentation „Animal Welfare Developments in Europe“ (Entwicklungen im Tierschutz in Europa) skizzierte Prof. Dr. Thomas Blaha, Präsident der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT), die historischen Entwicklungen im Tierschutz in Europa und die wachsende Bedeutung von Tierwohl für Konsumenten auf der ganzen Welt. Blaha zufolge fordern Konsumenten neben Qualität und Sicherheit zunehmend auch höhere Tierwohlstandards in der Fleischproduktion. Zur Ferkelkastration sagte Prof. Blaha: „Ganz klar – aus der Sicht des Tierwohls ist die Impfung gegen Ebergeruch ethisch die beste Alternative.“

In der anschließenden Präsentation berichtete Alberto Alvarez, Manager für die Lebensmittelkette bei Zoetis, von der weltweiten, jahrzehntelangen Erfahrung mit der Impfung gegen Ebergeruch. „Wir nutzen die Impfung gegen Ebergeruch seit mehr als 20 Jahren. Im Moment werden weltweit jeden Monat mehr als 2,5 Mio. Schweine geimpft und es existieren über 300 wissenschaftliche Veröffentlichungen auf der ganzen Welt.“

Duan Xiao hong, Vize-­Generalsekretär der CIQA, hob in seinen Schlussworten neben den Vorteilen der Impfung in Bezug auf das Tierwohl die positiven Effekte hinsichtlich der Einsparung von Ressourcen und der Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt hervor. Die Impfung gegen Ebergeruch trage damit zur Nachhaltigkeit der Schweine­produktion bei.

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