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Image und Akzeptanz stärken

Anfang Juli trafen sich Experten aus Deutschland und den Niederlanden zur 3. Bonner Runde, der grenzüberschreitenden Kommunikationsplattform des Schweinesektors. Thema des Expertengesprächs: Image und Akzeptanz.

Die von der niederländischen Wirtschaftsgruppe Vieh und Fleisch (PVV) organisierte Bonner Runde führt Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Nachdem in den ersten beiden Gesprächsrunden 2010 die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Informationsaustausch im Fokus standen, widmete sich das dritte Treffen den Möglichkeiten zur Stärkung von Image und Akzeptanz der Branche in der Öffentlichkeit.

Thematisiert wurden unter anderem die aktuellen Qualitätsstandards in der Schweinefleischwirtschaft, die Bedeutung von Lebensmittelsicherheit und Haltungsmanagement sowie Tierwohlsein und Tiergesundheit in der allgemeinen Wahrnehmung. Sinnvoll sei es, einen offeneren Austausch hierüber nicht nur innerhalb der kompletten Wertschöpfungskette zu intensivieren. Vielmehr müssten auch dem Verbraucher gegenüber die Prozesse und Entwicklungen im Sektor transparenter sowie deutlicher transportiert werden.

Um dies zu erreichen, müsse sich die Branche besser aufeinander und vor allem auch miteinander abstimmen. Hierbei sei es besonders wichtig, dass sich der Schweinefleischsektor als Einheit präsentiere: „Wir sitzen alle in einem Boot“, sagt Drs. Jos Jongerius, Sekretär der Wirtschaftsgruppe Vieh und Fleisch (PVV), „umso wichtiger ist es, dass wir zusammen überlegen, wie wir unsere Botschaften kommunizieren - und zwar länderübergreifend: ,License to produce‘ heißt das Motto.“

Eine sehr wichtige Aufgabe für Wirtschaft, Wissenschaft, Organisationen und Verbände sei die gemeinsame Entwicklung von Strategien zur Stärkung des Verbrauchervertrauens.

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