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Hygiene: Speisenabgabe auf öffentlichen Festen

Wenn öffentliche Vereins-, Gemeinde- und Straßenfeste anstehen, müssen die Veranstalter insbesondere auf die Einhaltung von Hygieneregeln achten, damit die Speisen bis zum Verzehr hygienisch einwandfrei sind. Vor allem ehrenamtliche Helfer müssen für den hygienischen Umgang mit Lebensmitteln sensibilisiert werden.

Eine wichtige Hygieneregel ist, die Lebensmittel geschützt zu präsentieren, damit die Besucher sie nicht anfassen, anhusten oder anniesen können. Deshalb sollte die Theke zur Besucherseite hin mit einem „Spuckschutz“ aus Glas oder Kunststoff versehen sein. Alternativ werden die Lebensmittel auf der Theke mit Hauben oder Folie abgedeckt oder die Helfer legen unverkäufliche Musterspeisen auf Tellern vor sich aus. Die abgedeckte Verkaufsware wird dann auf rückwärtigen Tischen in Kunststoffboxen bzw. in Kühlgeräten bis zur unmittelbaren Ausgabe aufbewahrt.

Kühlpflichtige Lebensmittel müssen generell bis zur Abgabe abgedeckt im Kühlschrank oder in Kühlboxen lagern. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn es draußen sehr warm ist. Dann können sich Mikroorganismen in den Lebensmitteln besonders schnell vermehren.

Selbstbedienung von unverpackten Lebensmitteln ist auf öffentlichen Festen tabu. Die Helfer portionieren die Salate, Kuchen usw. erst kurz vor der Abgabe mit sauberem Besteck oder auf sauberen Tellern. Dass verzehrfertige Lebensmittel wie Brötchen oder Trockenkuchen nicht direkt mit den Händen angefasst, sondern dazu Besteck, Einweghandschuhe, Plastik- oder Papiertüten verwendet werden, sollte selbstverständlich sein. Fingerfood wird am besten als Spieße oder in Papierförmchen serviert.

Einmal ausgegebene Speisen dürfen weder zurückgegeben noch erneut ausgegeben werden. Das gilt auch für solche, die schon einmal auf dem Büffet gestanden haben. Übrig gebliebene Lebensmittel, die vollständig durchgegart oder durchgebacken sind, können nach dem Fest an die Helfer verteilt werden.

Hedda Thielking, www.bzfe.de

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