Recht -

Grundsätze der Prävention: Was sich für die Betriebe ändert

Seit 1. Januar 2015 gilt für die Mitgliedsbetriebe der BGN die neue DGUV-Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“. Damit gehen einige Änderungen einher, die Unternehmern ihre Pflichten in Sachen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz erleichtern sollen.

So können zum Beispiel Mitarbeiter, die für Sanitäts- oder Rettungsdienst ausgebildet sind oder über eine Berufsausbildung im Gesundheitswesen verfügen, jetzt als betriebliche Ersthelfer eingesetzt werden. Änderungen gibt es auch bei der Bestellung der Sicherheitsbeauftragten. Nach fünf verbindlichen Kriterien sollen Unternehmer nun die Anzahl der Sicherheitsbeauftragten in ihrem Betrieb bestimmen:

• die im Unternehmen bestehenden Unfall- und Gesundheitsgefahren,

• räumliche Nähe zu den Beschäftigten,

• zeitliche Nähe zu den Beschäftigten,

• fachliche Nähe zu den Beschäftigten und

• die Anzahl der Beschäftigten.

Konkret erläutert das Vorgehen die neue Arbeitssicherheits-Information der BGN „Bestellung und Aufgaben von Sicherheitsbeauftragten – Handlungshilfe der BGN“ (ASi 0.60). Darin sind verschiedene Fallkonstellationen einzelner Branchen unter Anwendung der fünf Kriterien durchgespielt.

Unverändert geblieben ist dabei, dass Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten Sicherheitsbeauftragte bestellen müssen.

www.bgn.de

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