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Gleichmäßiges Injizieren durch spezielle Nadeln

GEA, Düsseldorf, hat mit „MultiJector 2 mm“ ein neues Lakeeinspritzsystem für die präzise Verarbeitung von Speck und Geflügel auf 700 mm breiten Produktionslinien entwickelt. Spezielle, zwei Millimeter dicke Opti­Flex-Nadeln bilden ein enges Einspritzmuster und ermöglichen eine außergewöhnliche Einspritzgenauigkeit, Produktqualität und Konsistenz, so das Unternehmen.

Die neue Anlage ist nahtlos mit dem GEA-SuperChill-Lakekühler und dem GEA -MultiShaker verbunden, der überschüssige Lake entfernt, Nadeleinstichstellen schließt und Proteine aktiviert. Dies führt zu geringen Standardabweichungen während der Produktion. Die neuen 2-mm-Opti­Flex-Injektornadeln im Multi­Jector sind laut Hersteller um 68 Prozent kräftiger als herkömmliche Nadeln aus Edelstahl, sind beweglich und regenerieren ihre Form. Dies trägt dazu bei, dass sich Nadeln im Verarbeitungsprozess nicht mehr verbiegen oder brechen.

Die Nadeln sind in Kassetten untergebracht, die ein einheitliches Stichbild ergeben und einen Wechsel von mehreren Nadeln zusammengefasst in einem Block ermöglichen. Dies vereinfacht die Reinigung, verkürzt Wechselzeiten, verbessert die Flexibilität und senkt Wartungskosten.Dank der „Time in Meat“- Technik bleiben die Nadeln während der Injektion länger im Produkt, was zu einer besseren Aufnahme und einer gleichmäßigeren Verteilung von Lake führt.

Die Abstreifplatte des MultiJectors ist so einstellbar, dass der Druck auf das Fleisch von einer leichten Berührung bis hin zu einem robusteren Druck variiert werden kann, um die Lakeverteilung produktspezifisch zu unterstützen.

Der MultiJector verfügt über ein Förderbandreinigungssystem mit einer auf einem Wagen montierten Hebevorrichtung. Dadurch kann das Band von nur einer Person entnommen, gereinigt und zurückgeführt werden, ohne dass nachgeschaltete Geräte entfernt werden müssen.

Alle Oberflächen sind leicht zugänglich und vermeiden durch ihre horizontale Neigung Flüssigkeitsansammlungen. Schläuche, Zylinder und Pneumatik-­Systeme werden von der Lebensmittelzone weggeführt. Die Unterseite der Antriebszone ist frei von Komponenten und ermöglicht eine effiziente Wartung.

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